1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

23.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Mittweida

Die Stadt Mittweida hat einen Förderbescheid über rund 1,5 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Straße Am Buchenberg in Mittweida zur Verfügung gestellt.

 

Das Vorhaben umfasst den Ausbau der Erschließungsstraße Am Buchenberg in Mittweida im Ortsteil Ringethal innerhalb geschlossener Ortschaften. Sie zweigt von der Kreisstraße K 8212 ab und verläuft entlang des Flusses Zschopau zur Wochenendsiedlung Am Buchenberg. Die Straße Am Buchenberg besitzt im betrachteten Abschnitt die Bedeutung einer dörflichen Hauptstraße. Sie ist als Gemeindestraße gewidmet. Das Planungsgebiet liegt zwischen der ausgebauten K 8212 und dem Beginn der durch die Straße erschlossenen Flurstücke.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Straße vollständig bis zu einer Höhe von rund 2 Metern überspült. Dabei wurden bergseitig ungebundene Randbereiche der Fahrbahn zwischen Asphalt und aufgehendem Fels vollständig aufgespült. Der gewässerseitige Fahrbahnrand ist insbesondere im Bereich der Betonsicherung unterspült. Vereinzelt sind Rand-/Bordsteine ausgebrochen. Die Befestigung der Uferböschung aus Steinsatz wurde stark gelockert, teilweise abgetragen und hinterspült. Teile der Uferbefestigung liegen im Gewässerbett. Die Funktion des Steinsatzes als Böschungssicherung ist nicht mehr gegeben. Die uferseitige Absturzsicherung in Form einer Schutzplanke weist Deformierungen auf und ist in Bereichen mit Randbefestigung abgekippt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird die Straße Am Buchenberg auf einer Länge von 300 Metern ab Ausbauende der Stützwand am Anschluss an die K 8212 erneuert. Im gesamten Baubereich ist uferseitig eine Stützwand vorzusehen, um die Fahrbahn permanent vor Abrutschen und im Hochwasserfall vor Ausspülungen zu schützen. Die Ausführung des Bauwerkes erfolgt als Steinsatz. Zur Gewährleistung von Tragfähigkeit und Standsicherheit wird eine Gründung und Hinterfüllung aus Spritzbeton mit einer Dicke von 30 Zentimetern hergestellt. Anschließend wird der Steinsatz in Verlegemörtel an die Hinterfüllung schräg angesetzt. Als vertikaler Abschluss dient eine Kappe aus Beton.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Oktober 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr