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23.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lößnitz

Die Stadt Lößnitz hat einen Förderbescheid über rund 490.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederstellung der Stützmauer der Kühnhaider Straße (Straßenstützmauer) im Bereich der Firma Lötsch bis Firma Eidam in Lößnitz zur Verfügung gestellt.

 

Gegenstand des Antrages ist der Ersatzneubau der straßenstützenden Ufermauer entlang der Kühnhaider Straße im Ortsteil Dittersdorf der Stadt Lößnitz in zwei Teilbereichen mit Teillängen von 20 Metern bzw. 45 Metern. Die vorhandene Ufermauer aus Natursteinen (zum Teil Trockenmauern) stützt die parallel zum Aubach verlaufende Kühnhaider Straße.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die vorhandene Mauer massiv beschädigt. Die straßenseitigen Stützmauern aus Naturstein wurden unterspült. Es kam zu Ausspülungen der Fugen des sichtbaren Mauergefüges, Steine im Mauerwerksverband haben sich gelockert. Weiterhin sind Risse und klaffende Fugen im Straßenkörper zu verzeichnen, welche auf eine Bewegung des Bauwerks hinweisen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme ist es vorgesehen, in den betroffenen Bereichen neue Schwergewichtswände in Ortbeton mit einer Gesamthöhe von bis zu 4 Metern und einer Wandstärke von 1,30 Metern zu errichten. Die Segmentlänge variiert von 6 Meter bis 8 Meter. Die Wände erhalten 0,75 Meter breite Stahlbetonkappen einschließlich Granitschrammbord mit 15 Zentimeter Anschlag.  Die Fahrbahn der Kühnhaider Straße wird nach Durchführung der Baumaßnahme in der Bauweise mit Asphaltdecke grundhaft wiederhergestellt.

 

Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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