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20.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Görlitz

Der Landkreis Görlitz hat einen Förderbescheid über rund 405.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung der Kreisstraße K 8678 von Kleindehsa nach Jauernick bis zur Kreisgrenze GörlitzIBautzen zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 entstanden an der Kreisstraße K 8678 durch wild abfließendes Oberflächenwasser größere Schäden an den vorhandenen Entwässerungseinrichtungen, Banketten und der Fahrbahn, insbesondere der Fahrbahnränder. Besonders stark beschädigt wurde ein Durchlass.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme soll die Straße auf einer Länge von rund 1,9 Kilometern instand gesetzt werden. Die Bankette müssen auf einer Länge von 3,3 Kilometern instand gesetzt werden, da sie teilweise zwischen 0,30 Meter bis 0,40 Meter ausgespült worden sind und die Fahrbahnränder dadurch ebenfalls äußerst stark mit beschädigt und unterspült wurden. Durch Ausspülungen besonders stark beschädigte Fahrbahnränder werden in Breiten zwischen 0,50 Meter bis rund 1,50 Meter grundhalt ausgebaut, bzw. wieder an die Fahrbahn angebaut. Die Fahrbahnbreite beträgt zwischen 3,70 Metern und 4,50 Metern. Die notwendige bituminöse Fahrbahninstandsetzung der K 8678 wird im Hocheinbau vorgenommen. Die Straßengräben sind derart stark verlandet bzw. völlig zugespült, dass sie geräumt und auf ganzen Strecken neu hergestellt werden müssen. Der stark beschädigte Durchlass, der gleichzeitig den Grundablass des oberhalb an den Damm der K 8678 anschließenden Teiches bildet, wird durch einen Ersatzneubau ersetzt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis zum Sommer 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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