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20.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Oderwitz

Die Gemeinde Oderwitz hat einen Förderbescheid über rund 310.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Stützmauer am Kirchweg zur Verfügung gestellt.

 

Bei der Maßnahme handelt es sich um einen Ersatzneubau der Stützwand, welche den Uferweg zum Landwasser sichert. Das Bauwerk befindet sich im Ortsteil Oberoderwitz der Gemeinde Oderwitz. Unmittelbar neben dem Landwasser verläuft der Kirchweg, welcher durch eine Stützwand aus Bruchsteinmauerwerk zum Landwasser gesichert ist.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Bauwerk stark beschädigt. Teile des Solbereiches wurden unterspült, Mauerwerksfugen ausgespült. Dies führte zu Ausspülungen des Erdreichs hinter der Stützwand. Der Kirchweg wurde abschnittsweise unterhöhlt. Durch die Schäden ist keine Verbundwirkung im Gesamtsystem Mauer mehr vorhanden, was zu weiteren Steinverschiebungen führt und letztlich zu einem Versagen der Standsicherheit der Mauer und damit der angrenzenden Straße.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau als Stahlbeton-Winkelstützwand, welche ein Verblendmauerwerk aus Naturstein erhalten soll. Die Länge der Ansichtsfläche der Stützwand beträgt rund 52 Meter. Auf der Stützwand wird ein Holmgeländer mit Stahlseil vorgesehen. Im Bereich der Stützwand erfolgt der Neubau der Straße Kirchweg auf einer Länge von rund 45 Metern. Die Fahrbahnbreiten orientieren sich am Bestand und reichen von 3,25 Metern bis 4,75 Metern. Die Einfassung der Straße erfolgt abschnittsweise mit Hochbord oder Bankett.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis zum Sommer 2018 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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