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19.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Schirgiswalde-Kirschau

Die Stadt Schirgiswalde-Kirschau hat einen Förderbescheid über rund 310.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau von zwei Brücken am Siedlungsweg im Ortsteil Rodewitz/Spree der Stadt Schirgiswalde-Kirschau zur Verfügung gestellt.

 

Bei der Maßnahme handelt es sich um den Ersatzneubau von zwei Geh-/Radwegbrücke (eingeschränkt auch für Pkw) über die Spree, bzw. über den Flutgraben im Ortsteil Rodewitz. Beide Brückenbauwerke befinden sich im Zuge der gemeindlichen Straße "Siedlungsweg" im Talauenbereich nahe der Ortschaftsmitte Rodewitz.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die im Flussbereich der Spree gelegenen Brücken über die Spree und über den Flutgraben überströmt und dadurch stark beschädigt. Die Standsicherheit der Spree- und Flutgrabenbrücke ist nicht mehr dauerhaft gewährleistet.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der beiden Brücken. Der Durchflussquerschnitt des geplanten Bauwerks über die Spree wird um rund 60 Prozent vergrößert. Bisher stellt, bei entsprechenden Hochwasserereignissen, die Brücke ein massives Abflusshindernis dar. Die Gründung erfolgt mittels Bohrpfählen, woran sich eine Pfahlkopfbalkenkonstruktion anschließt. Der Überbau wird als Fertigteil mit direkt befahrbarer Fahrbahnplatte hergestellt. Die neue Brücke wird als Geh- und Radwegbrücke geplant, berücksichtigt den außergewöhnlichen Aufenthalt eines Dienstfahrzeugs und kann somit für den leichten Pkw Verkehr genutzt werden. Bei der Flutgrabenbrücke sollen die Widerlager erhalten und, bis auf den Anschlussbereich, lediglich der Überbau, in Form eines Fertigteils, erneuert werden. Der Durchflussquerschnitt erhöht sich leicht.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis zum Sommer 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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