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13.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 530.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Stützwand entlang des rechten Ufers der Kleinen Striegis unmittelbar an der Kreisstraße K 8232 (Berthelsdorfer Straße) in der Ortslage Berthelsdorf im Landkreis Mittelsachsen zur Verfügung gestellt.

 

Die Kleine Striegis ist im Planungsbereich etwa 2,5 bis 5 Meter breit. Sie fließt in einer leichten Linkskurve, das rechte Ufer bildet damit das Prallufer.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Gründung der Stützwand teilweise freigespült, wodurch die Standsicherheit der Stützwand beeinträchtigt ist. Aus diesem Grund ist ein Ersatzneubau der Stützwand notwendig.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau als überschnittene Bohrpfahlwand aus Stahlbeton mit einem Bohrpfahldurchmesser von 75 Zentimetern. Die Bohrpfähle werden mit einem Pfahlabstand von 0,60 Metern ausgeführt. Die unbewehrten Primärpfähle haben eine Länge von rund 2,7 bis 3,7 Metern und die bewehrten Sekundärpfähle eine Länge von 8,45 bzw. 8,95 Metern.  Den oberen Abschluss der Bohrpfahlwand bildet ein Kopfbalken aus Stahlbeton mit einer Breite von 0,9 Metern, welcher gleichzeitig mit der wasserseitigen Vorsatzschale hergestellt wird. Auf dem Kopfbalken erfolgt die Herstellung der Stahlbetonkappe. Die Ansichtsfläche wird analog zum Bestand mit einem Verblendmauerwerk versehen. Die Herstellung erfolgt als Bruchsteinmauerwerk aus Granit mit einer Dicke von rund 25 Zentimetern. Das vorhandene Geländer wird zurückgebaut und durch ein Füllstabgeländer aus Stahl mit einer Höhe von einem Meter ersetzt. Der Straßenaufbau wird nur im Bereich der Baugrube für die Stützwandherstellung komplett entfernt und anschließend analog zum Bestand in Asphaltbauweise neu hergestellt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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