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13.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Reichenbach

Die Stadt Reichenbach hat einen Förderbescheid über rund 650.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Abbruch des beschädigten Bachtunnels des Raumbaches einschließlich der Instandsetzung der Bachmauern und dem Ersatzneubau der Straßenbrücke zur Mittelgasse in Reichenbach zur Verfügung gestellt.

 

Der beschädigte Bachtunnel des Raumbaches in Reichenbachbach befindet sich zwischen Heinsdorfer Straße und Mittelgasse/Anger/Am Mühlgraben. Der Tunnel beginnt rund 23 Meter oberhalb der eigentlich vorhandenen Straßenquerung (vorh. Straßen-Radwegbrücke) und endet nach rund 70 Metern mit der Radwegquerung am unteren Tunnelende. Der Bachtunnel ist teilweise überschüttet und wird zu rund 75 Prozent als Grünfläche und Containerabstellplatz genutzt, lediglich rund 25 Prozent dienen als Straßen- bzw. Radwegbrücke über den Raumbach. Der Tunnel hat eine Länge von rund 70 Metern, die lichte Weite zwischen den Widerlagern beträgt rund 4 Meter, die lichte Höhe beträgt rund 1,30 Meter bis 1,50 Meter.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die Tunnelwiderlager auf beiden Seiten sehr stark unterspült, die Sohlbefestigung ist ebenfalls stark ausgekolkt. Durch die Auskolkung der Widerlager im Gründungsbereich ist die Standsicherheit des Gesamtbauwerkes stark beeinträchtigt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird der Bachtunnel auf der gesamten Länge abgebrochen. Zwischen Heinsdorfer Straße und Mittelgasse/Am Mühlgraben wird eine Rad- und Fußgängerbrücke aus Stahlbeton als Ersatzneubau errichtet. Unterstrom erfolgt die Sicherung und Instandsetzung des verbleibenden Widerlagers als Bachmauer. Oberstrom werden zur Sicherung des Überganges zwischen Bestand und geböschtem Uferbereich Stahlbeton-Schrägflügel hergestellt. Weiterhin werden Uferböschungen als Steinsatz befestigt. Die Rad- und Fußgängerbrücke wird als Einfeldbrücke bestehend aus Überbauplatte und beidseitigen Widerlagern aus Stahlbeton gebaut. Die Stützweite der Brückenplatte beträgt rund 10 Meter. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt 3 Meter. Die Straßenverkehrsflächen Am Mühlgraben, Anger, Mittelgasse und Heinsdorfer Straße werden angepasst und teilweise erneuert. Für die verkehrende Buslinie wird eine Wendestelle in der Schießgasse errichtet.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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