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04.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat einen Förderbescheid über rund 1,6 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über die Prießnitz im Zuge der Bautzner Straße in Dresden zur Verfügung gestellt.

 

Die Bautzner Straße befindet sich im Norden der Landeshauptstadt Dresden am Rande der Stadteile Innere und Äußere Neustadt bzw. im Stadtteil Radeberger Vorstadt. Bei dem vorliegenden Brückenbauwerk handelt es sich um eine Gewölbebrücke aus Sandsteinquadermauerwerk. Das Bauwerk überführt die Bundesstraße B 6 über die Prießnitz. Die lichte Höhe im Scheitel beträgt rund 3,2 Meter, die lichte Weite rund 9,2 Meter. Das Bauwerk hat eine Gesamtbreite von 20,40 Metern, wobei sich auf der Südseite ein Betongewölbe anschließt. Die Breite zwischen dem Geländer auf der Nordseite und der Grundstücksmauer auf der Südseite beträgt rund 19 Meter.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Bauwerk komplett eingestaut, was unter anderem zur Durchleuchtung des Bauwerkes und zur Schädigung des Gewölbes führte. Mehrere Längsrisse und durchgehende Ringrisse im Bogen, verwitterte und ausgebrochene Stoßfugen im Kämpferbereich sowie Ausbrüche am Mauerwerk der Stirnwand wurden sichtbar. Zudem sind eine verwitterte Fugenvermörtelung und eine leichte Verschiebung der Stirnmauer nach außen erkennbar. Die Fahrbahn auf der Bauwerksoberseite weist Längs- und Querrisse auf. Der Gehwegbelag wurde ebenfalls beschädigt. Weiterhin sind Schäden an den vorhandenen Straßenabläufen, Rostschäden am Geländer und eine schadhafte Sohl- und Böschungsbefestigung zu verzeichnen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt die Erneuerung einer Gewölbebrücke über die Prießnitz im Zuge der Bundesstraße B 6 in Dresden. Geplant ist die Errichtung einer überschütteten Stahlbetongelenkbrücke, die an das Erscheinungsbild des vorhandenen Bestandsbauwerkes oberstrom und konstruktiv an das vorhandene Betongewölbe unterstrom angepasst ist. Aufgrund der Überschüttung und des Anschlusses an das Bestandsgewölbe erhält nur die Stirnmauer oberstrom eine Kappe. Im Zuge der Baumaßnahme soll die Brückenbreite um etwa 1,73 Meter vergrößert werden. Die Breite zwischen den Geländern beträgt rund 22 Meter. Zusätzlich zur Erneuerung des Brückenbauwerkes, plant die Stadt Dresden die Bundesstraße B 6 beidseitig des Brückenbauwerkers auf rund 312 Metern auszubauen. Im Zuge des Ersatzneubaus sind weiterhin Anpassungen an den bestehenden Ufermauern vorzunehmen, eine Treppenanlage herzustellen, eine Stützwand zu errichten und Bestandsgrundstücksmauern wieder herzustellen.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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