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03.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Oderwitz

Die Gemeinde Oderwitz hat einen Förderbescheid über rund 480.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Gartenstraße über das Landwasser in Oderwitz zur Verfügung gestellt.

 

Die vorhandene Einfeld-Bogenbrücke verbindet die August-Bebel-Straße und die Straße am Heideberg über das Landwasser in Oderwitz. Die Brücke wurde als Stahlbetonkonstruktion hergestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Bestandsbauwerk durch Auskolkungen und Hinterspülung eines Widerlagers beschädigt. Am Überbau sind einzelne Risse und Betonabplatzungen erkennbar. Die in Brückennähe in das Vorland einmündende Entwässerungsleitung wurde unterspült.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme ist der Ersatzneubau der Brücke geplant. Der Durchflussquerschnitt wird dabei leicht erhöht. Die neue Brücke wird als Einfeld-Rahmenkonstruktion aus Stahlbeton mit ausgerundeter Unterkante des Überbaus und einer lichten Weite zwischen den Widerlagern von rund 12 Metern vorgesehen. Für die überführte Straße ist im Brückenbereich eine Fahrbahnbreite von 4,75 Metern, am Brückenanfang (westliche Brückenseite) über 3,50 Meter, aufgeweitet auf 7,50 Meter, vorgesehen. Zwischen den Geländern beträgt die Breite 5,75 Meter, bzw. 5,75 Meter bis 8,50 Meter im aufgeweiteten Brückenbereich. Der Brückenüberbau wird über 1 Meter breite Widerlagerwände eingespannt, die auf 1,50 Meter breite Pfahlkopfbalken und auf Bohrpfähle gegründet sind. Die Flügelwände werden seitlich in die Widerlager eingespannt. Die Flügelwandlängen betragen auf der Westseite 2 Meter bzw. 3 Meter und auf der Süd-Ostseite 3,25 Meter. Auf der Nord-Ostseite wird eine 3 Meter lange Stützmauer, die an die vorhandene Stützmauer angepasst wird, vorgesehen.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende Juni 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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