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29.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Radebeul

Die Große Kreisstadt Radebeul hat einen Förderbescheid über rund 460.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Straße Rietzschkegrund in Radebeul zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 kam es durch wild abfließendes Wasser des Lindenauer Baches zu Ausspülungen in der Oberflächenbefestigung und zum Abtrag des Straßenrandbereiches der Straße Rietzschkegrund. Der Durchlass Lindenauer

Bach/Rietzschkegrund wurde stark beschädigt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird der Rietzschkegrund grundhaft ausgebaut, der Durchlass neu hergestellt und der Lindenauer Bach verlegt. Um der Maßnahme Nachhaltigkeit zu verleihen, ist die Verlegung des Lindenaubaches an den Hangfuß (ehemaliges Bachbett) und der Abbruch der vorhandenen Stützmauer vorgesehen. Der Straßenkörper wird einseitig höher gelegt (jetzige Bachseite) und erhält ein Bankett mit Böschung (Schüttung mit Wasserbausteinen). Das jetzige Bachbett wird verfüllt. Die Planung umfasst weiterhin die Erneuerung des Durchlasses des Lindenaubaches sowie die Errichtung einer funktionsfähigen Straßenentwässerung. Die Baumaßnahme erfolgt auf einer Länge von rund 200 Metern. Die Fahrbahn erhält eine bituminöse Befestigung und wird auf einer Breite von 5 Metern ausgebaut. Die neue Entwässerung ist nördlich angeordnet, südlich erhält die Straße ein Bankett mit Böschung. Die Planung sieht weitgehend den lagemäßigen Angleich an die bestehende Trassenführung vor.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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