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26.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Hochkirch

Der Landkreis Bautzen hat einen Förderbescheid über rund 470.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Wiederaufbau der Ortsdurchfahrt Plotzen in Hochkrich (Kreisstraße K 7233) und die Instandsetzung der freien Strecke zur Verfügung gestellt.

 

Die Maßnahme liegt im östlichen Bereich des Landkreises Bautzen zwischen der Bundesstraße B 6 und der Staatsstraße S 115 im Süden. In der Ortsdurchfahrt Plotzen treffen sich die Kreisstraße K 7233 und die B 6. Das Kuppritzer Wasser quert die K7233 außerhalb der Ortschaft. Die Sanierungsstrecke befindet sich auf rund 170 Meter in der Ortslage Plotzen, danach führt die Strecke rund 330 Meter durch landwirtschaftlich genutzte Bereiche. Danach quert die Straße das mit einem rund 50 Meter (östlich der Straße) bis 100 Meter (westlich der Straße) breitem Waldgürtel gesäumte Kuppritzer Wasser. Der restliche Bereich führt bis zum Bauende durch Weideland.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die K 7233 durch das Hochwasser des Fließgewässers "Kuppritzer Wasser" und durch wild abfließendes Oberflächenwasser überflutet. Die Straßenentwässerungsanlagen und Durchlässe wurden überlastet. Bankette, Nebenanlagen und Straßenkörper wurden durch Ausspülungen beschädigt. Der Straßenkörper wurde in großen Teilbereichen überschwemmt, Mulden und Straßengräben ausgespült. Die an der Straße befindlichen Gräben der Oberflächenentwässerung konzentrierten die Wassermengen zusätzlich, wodurch diese Gräben und die Bankettbereiche der Straße stark belastet wurden. Es kam zu Verstopfungen von Durchlässen und Kanalanlagen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird die Straße im Bereich der Ortsdurchfahrt grundhaft instand gesetzt. Auf diesem Abschnitt ist mindestens ein Regelquerschnitt von 5,50 Metern mit jeweils 0,75 Metern Bankett vorgesehen. Der Ausbau erfolgt mit einem Asphaltoberbau. Die Entwässerungsanlagen, Durchlässe und die Straße außerhalb der Ortschaft werden ebenfalls instand gesetzt. Die Baulänge beträgt rund 680 Meter. Zur Ableitung des Oberflächenwassers werden die vorhandenen Entwässerungsgräben neben der Fahrbahn neu profiliert und ergänzt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Sommer 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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