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26.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Dippoldiswalde

Die Große Kreisstadt Dippoldiswalde hat einen Förderbescheid über rund 740.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Zufahrt von Naundorf zur Halde in Dippoldiswalde zur Verfügung gestellt.

 

Die Baumaßnahme befindet sich im Ortsteil Naundorf in Dippoldiswalde. Sie beginnt auf der Pöbelstraße nach dem bereits mit Asphaltbefestigung erneuerten Abschnitt (rund 120 Meter südlich der Dorfstraße), geht bis zur Halde der Fa. Becker Umweltdienste und weiter Richtung Pöbeltalstraße bis kurz vor die Bebauung. Die Pöbelstraße Weg zur Halde ist eine Verbindungsstraße zwischen Naundorf und Niederpöbel.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die Pöbelstraße und der Weg zur Halde durch wild abfließendes Wasser aufgeweicht und ausgespült. Auf Grund des starken Gefälles der Straße ohne durchgehend begleitende Gräben entstanden durch wild abfließendes Wasser unterspülte Rand- und Fahrbahnbereiche. Die unbefestigten Straßenabschnitte weisen dadurch tiefe Rillen, Schlaglöcher und freiliegenden groben Schotter auf. Auf den Asphaltstraßenabschnitten entstanden Risse, Absenkungen und Wellen. Bankette und Randbereiche wurden ausgespült, insbesondere auch in den Böschungsbereichen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme werden die Straßenentwässerung sowie die Oberflächenbefestigung instand gesetzt und Böschungen mit einer Stützkonstruktion gesichert. Straßengräben werden neu hergestellt bzw. vorhandene gereinigt und neu profiliert. Die Einlaufbereiche in vorhandene Durchlässe werden teilweise befestigt, um künftig ein Zuwachsen zu verhindern und neue Geröllfänge einzubauen. Gegenüber der Halde wird am westlichen Fahrbahnrand nach der Ausweichstelle eine neue Mulde hergestellt, die das Hangwasser fasst. Am Ende dieser Mulde wird dieses Wasser über einen Durchlass zusätzlich in das Rechteckprofil Richtung Lattengründel geleitet. Zu hohe Randbereiche zwischen den Bäumen werden abgetragen und Bankette hergestellt, über die das Oberflächenwasser ablaufen kann. Südlich der Halde im Wald wird am östlichen Fahrbahnrand die abfallende Böschung mit einer Stützkonstruktion gesichert. Am westlichen Fahrbahnrand ist die ansteigende Böschung mit einer Palisadenwand abzufangen, davor ist bis zur vorhandenen Ausweichstelle ein Pflastergerinne auszubilden. Am Ende des Pflastergerinnes wird ein neuer Ablauf gesetzt, der an einen südlich der Ausweichstelle vorhandenen Schacht angeschlossen wird. Ausgespülte Bankette werden wieder aufgefüllt. Die durch Unterspülung verursachten beschädigten Asphaltstraßenabschnitte werden instand gesetzt. Am Ende der Halde ist auf der vorhandenen Asphaltstraße über eine neue Asphaltdecke ein Profilausgleich zur geänderten Querneigung herzustellen, um das Oberflächenwasser im Graben zu fassen. Die jetzt unbefestigten Straßenbereiche sind mit Mineralgemisch instand zu setzen. Nur die Kurvenbereiche, die durch Oberflächenwasser im Zusammenspiel mit erhöhten Schubkräften besonders belastet sind, werden durch Asphaltbefestigung ersetzt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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