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19.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Klipphausen

Die Gemeinde Klipphausen hat einen Förderbescheid über rund 1,1 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Elberadweges einschließlich der Nebenanlagen in der Gemeinde Klipphausen zur Verfügung gestellt.

 

Der vom Hochwasser im Juni 2013 beschädigte Abschnitt des Elberadweges befindet sich auf der Gemarkung Wildberg und der Gemarkung Gauernitz der Gemeinde Klipphausen. Dieser Abschnitt verläuft auf einer Länge von rund 4,2 Kilometern beginnend an der Gemeindegrenze am Kleditzschgrundbach im Ortsteil Wildberg rechtsseitig der Bundesstraße B 6 bis zum Ortsausgang des Fischerdorfes im Ortsteil Gauernitz. Die bestehende Radwegbreite ist relativ konstant und beträgt im Mittel rund 2,70 Meter.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde der Elberadweg im Bereich der Gemeinde Klipphausen teilweise beschädigt. ln den tieferliegenden Bereichen des Radweges kam es durch das mehrere Tage anstehende Elbehochwasser zu Setzungserscheinungen im Unterbau des Radweges. Die Durchlässe unter dem Radweg wurden vom Schlamm zugesetzt. Der Radwegbereich hinter dem Hochwasserdamm wurde als Deichverteidigungsweg genutzt, wodurch Bankett- und Asphaltschäden entstanden. Asphaltsetzungen, Risse, Abplatzungen wurden sichtbar. Die vorhandenen Nebenanlagen und Bepflanzungen wurden sowohl durch die Überflutung als auch durch Schwemmgut beschädigt oder zerstört. Steinbänke wurden teils weggespült und beschädigt, die Geländer am Elbschlösschen wurden verzogen und das Fundamente beschädigt. Weiterhin wurden das Fährhäuschen und die Beschilderung stark geschädigt. An der Radwegbrücke Kleditzschgrundbach wurden Schäden an der stromabwärts befindlichen Brückenanbindung, an der Böschung sowie an den Flügelwänden (Elbseite) sichtbar.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme werden die geschädigten Teilbereiche einschließlich der Nebenanlagen zur Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit instand gesetzt. Die vorhandene Strecken- und Verkehrscharakteristik bleibt nahezu unverändert, da der Wiederaufbau ausschließlich im Bestand erfolgt. Die Bankette werden befestigt, Schächte und Kappen werden angepasst sowie die Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht werden instand gesetzt. Zudem werden die Schäden am Fährhäuschen beseitigt, Wegweiser am Radweg neu gesetzt und das Geländer am Elbschlösschen wieder hergestellt. Die Brücke Kleditzschgrundbach und der Rastplatz im Fischerdorf werden ebenso instand gesetzt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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