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15.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 1,75 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Straßenentwässerung und Beseitigung der Hochwasserschäden im Bereich der Kreisstraße K 9303 in der Ortsdurchfahrt Stenn und außerorts zwischen Stenn und Ebersbrunn sowie für den Ersatzneubau der Brücke über den Lohbach und den Ersatzneubau der rechtsseitig straßenstützenden Stützwand vor dieser Brücke im Zuge der Reichenbacher Straße (K 9353) in der Ortslage der Gemeinde Ruppertsgrün zur Verfügung gestellt.

 

Für die Wiederherstellung der Straßenentwässerung und Beseitigung der Hochwasserschäden im Bereich der Kreisstraße K 9303 in der Ortsdurchfahrt Stenn und außerorts zwischen Stenn und Ebersbrunn stehen rund 780.000 Euro zur Verfügung. Die hier geförderten Abschnitte 1 und 3 haben eine Gesamtlänge von rund 500 Metern. Durch das Hochwasser 2013 wurde der vorliegende Streckenabschnitt auf Grund von Überstauungen und Unterspülung der Fahrbahn stark beschädigt. Die Maßnahme beginnt auf der K 9303 in der Ortslage Stenn rund 870 Meter vor dem südlichen Ortsausgang in Richtung Ebersbrunn. Dieses Stück bildet mit einer Länge von rund 150 Metern den ersten Abschnitt der Maßnahme. In diesem Abschnitt wird die Fahrbahn auf eine einheitliche Breite von 6 Metern verbreitert und ein Gehweg mit einer Regelbreite von 1,50 Metern einseitig in Stationierungsrichtung links angebaut. Der 3. Abschnitt der vorliegenden Maßnahme befindet sich fast vollständig im außerörtlichen Bereich. Er weist eine Länge von rund 350 Metern auf. Auf diesem Abschnitt erfolgt der Ausbau ebenfalls mit einer einheitlichen Fahrbahnbreite von 6 Metern mit beidseitigen, 1,50 Meter breiten Banketten. Die Fahrbahn wird in der Bauweise mit Asphaltdecke ausgeführt. Für die Erneuerung der Gehwege ist vorgesehen, Betonrechteckpflaster als Oberflächenbefestigung einzusetzen.

 

Mit weiteren 970.000 Euro Fördermitteln wird der Ersatzneubau der Brücke über den Lohbach und der Ersatzneubau der rechtsseitig straßenstützenden Stützwand vor dieser Brücke im Zuge der Reichenbacher Straße (K 9353) in der Ortslage der Gemeinde Ruppertsgrün finanziert. Infolge der Hochwasserereignisse 2013 entstanden Schäden an beiden Bauwerken. Durch die Überflutung kam es an der Brücke zu großflächigen Betonabplatzungen am Überbau und den Kappen. Im Stützwandbereich kam es zu starken Auskolkungen und Anlandungen. Die Gründungssohle wurde bereichsweise unterspült. Es sind offene Fugen und lose Steine der Vormauerung zu verzeichnen. Die Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit ist bei beiden Bauwerken nicht mehr gegeben. Mit dem Ersatzneubau des Brückenbauwerkes und der Stützwand wird im unmittelbaren Bauwerksbereich und den notwendigen Anpassungsbereichen ein Ausbau der Straße erforderlich. Weil die Straße auf 6 Meter verbreitert und die Lage der Brücke geringfügig verändert wird, beträgt die Länge des Anpassungsbereiches am Bauende rund 45 Meter.

 

Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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