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08.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat einen Förderbescheid über rund 680.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke Königsufer in Dresden zur Verfügung gestellt.

 

Die Brücke Königsufer befindet sich zwischen der Marienbrücke im Westen und der Prießnitzmündung im Osten. Sie ist südlich des Rosa-Luxemburg-Platzes auf der Unterstromseite des Neustädter Widerlagers der Albertbrücke in Dresden zu finden. Das Bauwerk besteht aus der Brücke über die Zufahrt vom Rosa-Luxemburg-Platz zum Königsufer sowie die westlich an die Brücke anschließende Freitreppenanlage als Zugang vom Rosa-Luxemburg-Platz zum Staudengarten.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Brücke sehr stark beschädigt, sodass sie aufgrund des schlechten Bauwerkszustandes zurückgebaut werden musste. Der Oberbau sowie die Unterbauten wurden stark geschädigt. Es kam zu Auswaschungen der Mauerwerksbereiche, Rissbildungen in den Widerlagerwänden, Lageänderung der Sandsteinvormauerung der Unterbauten und zu Durchbiegung bzw. Formänderungen am Überbau. Die Widerlager- und Gründungsbauteile wurden durch Aus- und Unterspülung auf Grund des Wasserstandes geschädigt. Damit waren Standsicherheit, Verkehrssicherheit sowie Dauerhaftigkeit des Bauwerks nicht mehr gegeben.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der Brücke Königsufer als denkmalschutzgerechte Wiederherstellung in den Bestandsabmessungen und unter Verwendung der vorhandenen Bestandsbauteile. Teile der originalen Sandsteinverkleidung und der Geländer wurden gesichert und sollen beim originalgetreuen Wiederaufbau verwendet werden.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß zum Herbst 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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