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07.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Wolfersgrün

Der Landkreis Zwickau hat einen weiteren Förderbescheid über rund 800.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über den Dorfbach „Crinitzer Wasser“ im Zuge der Dorfstraße (K 9301) in der Ortsdurchfahrt der Gemeinde Wolfersgrün zur Verfügung gestellt.

 

Die instand zu setzende Brücke befindet sich in zentraler Lage des Ortsteils Wolfersgrün, etwa 200 Meter südlich der in Ost-West-Richtung querenden Staatsstraße S 282, die von Kirchberg zur Anschlussstelle Zwickau West der A 72 führt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 entstanden Auskolkungen an den Widerlagern des Bauwerks sowie Einbrüche und Fugenausspülungen. Darüber hinaus wurden Hinterspülungen der Vormauerungen und Flügelmauern sowie Ausspülungen der Uferbefestigung im An- und Abstrombereich von rund 20 Metern festgestellt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird das Brückenbauwerk neu errichtet. Für den Ersatzneubau wird ein geschlossener Stahlbetonrahmen auf einer Bodenplatte in Ortbetonbauweise ausgeführt. Zur Böschungssicherung werden allseitig im Grundriss gekrümmte Flügel entlang der Kreisstraße K 9301 angeordnet. Die Fahrbahnbreite zwischen den Borden im Brückenbereich beträgt 6 Meter. Auf dem Bauwerk werden Kappen mit einer Breite von 1,75 Metern vorgesehen. Die Nutzbreite zwischen den Geländern variiert auf Grund der im Grundriss gekrümmten Flügel zwischen 9 Metern und 12,55 Metern. Die erforderliche Absturzsicherung wird durch das beidseitig auf den Kappen angeordnete 1 Meter hohe Füllstabgeländer über die gesamte Brüstungslänge sichergestellt.

 

Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben, insbesondere zum Bauablauf, bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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