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07.04.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Wolfersgrün

Der Landkreis Zwickau hat einen Förderbescheid über rund 700.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über das Crinitzer Wasser im Zuge der Dorfstraße (Kreisstraße K 9301) in Wolfersgrün im Landkreis Zwickau zur Verfügung gestellt.

 

Der Brückenstandort befindet sich etwa 42 Meter südlich des Ortseingangsschilds von Wolfersgrün aus Richtung Niedercrinitz in der Nähe des Straßenabzweigs "Talsperrenweg". Die einfeldrige Brücke über das Crinitzer Wasser besteht aus einer Stahlbetonplatte. Der Überbau ist auf bewehrten Auflagerbänken gelagert. Die Widerlager und Flügel sowie die Fundamente der Brücke sind aus unbewehrtem Beton. Die nutzbare Fahrbahnbreite beträgt zwischen den Schrammborden 5,50 Meter.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden alle vier Flügelmauern der Brücke geschädigt und aus ihrer Lage verdrückt. Durch die Auftriebskräfte der fließenden Welle wurde der Brückenkörper angehoben und in seiner Lage verändert. Infolge des Hochwasserereignisses kam es zu Schäden im Bereich der Bauwerksgründung.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird das Brückenbauwerk als flachgegründeter Einfeld-Stahlbetonrahmen mit einer Stützweite von rund 9 Metern gebaut. Die lichte Weite von 4 Metern senkrecht zwischen den Widerlagervorderkanten wird gegenüber dem Bestandsbauwerk nicht verändert. Die kleinste lichte Höhe beträgt 1,10 Meter. Die Fahrbahnbreite zwischen den Borden wird im Brückenbereich auf 6 Meter vergrößert. Die Brückennutzbreite zwischen den Geländern beträgt 8,50 Meter. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sind für das Bauwerk Parallelflügel als stumpfwinklige Flügel und spitzwinklige Flügel vorgesehen. Als Absturzsicherung wird beidseitig ein 1 Meter hohes Stahlfüllstabgeländer angeordnet. Die Ausbaulänge der K 9301 beträgt inklusive Bauwerk rund 120 Meter. Die Fahrbahn wird in der Bauweise mit Asphaltdecke ausgeführt.

 

Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben, insbesondere zum Bauablauf, bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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