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24.03.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Ottendorf-Okrilla

Die Gemeinde Ottendorf-Okrilla hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 1,1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücken Diensdorfer Straße, Dammweg und Lomnitzer Straße sowie für die Wiederherstellung von Böschungsbereichen und die Beseitigung von Anlandungen zur Verfügung gestellt.

 

Ein Förderbescheid in Höhe von 425.000 Euro fördert den Ersatzneubau der Brücke über die Große Röder im Zuge der Diensdorfer Straße. Aufgrund der während des Hochwassers 2013 entstandenen Schäden der Brücke und ihrer hemmenden Wirkung für die hydraulische Leistungsfähigkeit des Flusses muss sie abgerissen und neu gestaltet werden. Ziel des Ersatzneubaus ist deshalb zuvorderst die Vergrößerung des Querschnitts unter der Brücke. Auch die Fahrbahnbreite soll angepasst und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Der Neubau wird als Stahlbetonrahmenbauwerk errichtet.

 

Ein zweiter Förderbescheid über rund 655.000 Euro ist für die Hochwasserschadensbeseitigungen im Zuge der Kleinen Röder vorgesehen. Die Brücken im Zuge des Dammwegs und der Lomnitzer Straße werden abgebrochen und neu errichtet, da sie im Zuge der Hochwasserereignisse 2010 und 2013 so starken Schaden genommen hatten, dass eine Sanierung im Bestand keine wirtschaftliche Lösung darstellt. Beide Ersatzneubauten werden als Stahlbetonrahmenbauwerke mit Bohrpfahlgründung ausgeführt. Das geförderte Vorhaben umfasst zusätzlich die Wiederherstellung von Böschungsbereichen und die Beseitigung von Anlandungen an insgesamt 10 Schadstellen, um die Leistungsfähigkeit der Kleinen Röder zu verbessern bzw. wiederherzustellen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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