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24.03.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Markneukirchen

Die Stadt Markneukirchen hat einen weiteren Förderbescheid über 516.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke Klingenthaler Straße im Ortsteil Erlbach zur Verfügung gestellt.

 

Gegenstand der Förderung ist der Ersatzneubau der Brücke über den „Schwarzbach“ in der Klingenthaler Straße in Markneukirchen im Ortsteil Erlbach in der Nähe vom Gemeindeamt. Über die Klingenthaler Straße erfolgt die Anbindung zur B 283 in Richtung Klingenthal und die Anbindung zur B 92 in Adorf.

 

Durch den zu geringen Durchflussquerschnitt an der fast rechtwinkligen Abbiegung des Bachverlaufes im Brückenbereich und die zusätzliche Einengung durch die auf beiden Seiten vorhandenen Stützwände kam es beim Hochwasser 2013 vor der Brücke zum Rückstau und somit zu Ausspülungen und Anlandungen im Böschungsbereich und im Bachverlauf. Die rechte Stützwand auf der Oberstromseite und das angrenzende rechte Widerlager sind massiv geschädigt. Im Widerlager sind stark ausgeprägte Betonabplatzungen sichtbar. In der Stützwand fehlt das Fugenmaterial der Natursteinmauer bereichsweise vollständig. Bei dieser Stützwand ist die Standsicherheit nicht mehr gegeben.

 

Das gesamte Brückenbauwerk einschließlich der Stützwände wird abgerissen. Für den Ersatzneubau erfolgt eine Verbreiterung der lichten Weite auf 6 Meter und eine Erhöhung der lichten Höhe auf 1,65 Meter. Der Ersatzneubau wird als Rahmenbauwerk in Ortbeton mit einer Bodenplatte ausgeführt. Für den Ersatzneubau wird der Kreuzungswinkel verringert und das Brückenbauwerk um 2,50 Meter in Richtung Oberstrom verschoben. Zusätzlich erfolgt eine Verbreiterung des Bachquerschnittes. Wegen der örtlichen Verhältnisse kann die Straßenbreite nur 6 Meter betragen. Es werden zwei Gehwege mit einer Breite von 1,50 Meter auf der Unterstromseite und 1,75 Meter auf der Oberstromseite vorgesehen. Die Gehwegbreite von 1,75 Meter resultiert aus der vorhandenen Fußwegbreite im Anschluss an das Brückenbauwerk. Auf der Ober- und Unterstromseite werden neue Stützwände mit unterschiedlicher Länge angeordnet. Auf den Kappen werden Füllstabgeländer vorgesehen. In Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten werden auf den Stützwänden ohne Kappe Holmgeländer angeordnet.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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