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16.03.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Glashütte

Die Stadt Glashütte hat einen Förderbescheid über rund 360.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Wegenetzes am Luchauer Kreuz in Glashütte zur Verfügung gestellt. Das Luchauer Kreuz befindet sich westlich von Glashütte in Richtung Oberfrauendorf.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die ungebundenen Wegbefestigungen des Eisenwegs, der Johnsbacher Straße und des Wegs zur Deponie ausgespült und abgetragen. Die Asphaltdecke der Felsenbergstraße wurde erheblich beschädigt. Bankette wurden zerstört und Entwässerungsmulden wurden durch Sedimentablagerungen in ihrer Funktion gestört. Mehrere Durchlässe wurden unterspült und beschädigt. Durch zerstörte Querabschläge ist die Oberflächenentwässerung nicht mehr funktionstüchtig.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme werden Teilabschnitten des öffentlichen Wegenetzes am Luchauer Kreuz zwischen den Ortsteilen Oberfrauendorf, Luchau und Johnsbach der Stadt Glashütte instand gesetzt. Die Maßnahme wird in vier Lose unterteilt. Los 1 – Eisenweg von der Luchauer Straße bis Sachsenforst, Los 3 - Johnsbacher Straße zwischen der Staatsstraße S 183 und dem Luchauer Kreuz sowie Los 4 - Weg zur Deponie erhalten nach Instandsetzung der Schottertragschichten eine hydraulisch gebundene Tragdeckschicht. Das Los 2 – Felsenbergstraße zwischen dem Luchauer Kreuz und Kreisstraße K 9026 erhält eine neue Asphalttragdeckschicht. Bankette und Querabschläge werden erneuert, die Entwässerungsmulden werden von Ablagerungen beräumt und die Durchlässe werden instand gesetzt. Der Eisenweg wird auf einer Länge von rund 600 Metern, die Felsenbergstraße auf rund 1,7 Kilometern, die Johnsbacher Straße auf rund 650 Metern und der Weg zur Deponie wird auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern erneuert.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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