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10.03.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau hat einen Förderbescheid über rund 715.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der in Fließrichtung rechten Ufermauer der Pleiße vor der Brücke Mühlenstraße und des Durchlassbauwerks des in die Pleiße mündenden Steinpöhlbachs in der Stadt Werdau zur Verfügung gestellt.

 

Die Stützmauer dient der Sicherung der Fahrbahn und des Gehwegs der Turnhallenstraße und befindet sich am nördlichen Rand des Zentrums der Stadt Werdau. Die Stützwand hat eine Länge von 74 Metern und eine mittlere Höhe von rund 4 Metern.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden der untere Stützwandabschnitt aus Beton und die Widerlager des Durchlasses großflächig ausgekolkt. An den Widerlagern des Durchlassbauwerks sind Ausspülungen und Lockerungen des Mauerwerksverbands zu verzeichnen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird die Stützwand auf eine Länge von 35 Metern mit einer Spritzbetonvorsatzschale mit einer Durchschnittsdicke von 25 Zentimetern saniert. Der 2. Abschnitt mit einer Länge von 38 Metern wird als Ersatzneubau aus einer rückverankerten Betonwand hergestellt. Der Rechteckdurchlass wird im vorhandenen Querschnitt durch neue Längs-und Querträger in Beton saniert.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende September 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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