1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

09.03.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Roßwein

Die Stadt Roßwein hat einen Förderbescheid über rund 555.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Straßenbrücke „Nach der Wanne“ über die Freiberger Mulde in der Ortslage Roßwein zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Brücke komplett überströmt. Der Korrosionsschutz der Verbundträger und Geländer wurde durch Treibgut an vielen Stellen nachhaltig geschädigt. Ein Geländerfeld wurde durch das Treibgut komplett zerstört. Zudem wurde die Verfüllung bzw. Befestigung der Flügelwände ausgespült und beschädigt. Die Uferböschungen unmittelbar vor und nach den Brückenwiderlagern wurden großflächig weggespült. Die Widerlager selbst wurden im Bereich der Bohrpfähle bis zu 1 Meter unterspült. Das Flussbett hat sich durch das Hochwasser unmittelbar vor und unter der Brücke seitlich verschoben. Es haben sich einerseits Schotterbänke gebildet, die die Hauptfließrichtung des Flusses im Brückenbereich so verändern, dass das Widerlager Nord dauerhaft angeströmt wird. Andererseits befinden sich unmittelbar am Widerlager Süd Flussbettvertiefungen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wurden zur Verkehrssicherung und Gefahrenabwehr im ersten Teil entsprechende Sofortmaßnahmen durchgeführt. Die Sanierungsmaßnahmen Teil 2 beinhalten die Sanierung der Widerlager und des Flussbettes. Zum Schutz der Widerlager vor Unterspülungen werden neue Flügelwände vorgesehen. Die Errichtung der neuen Flügelwände in Ortbetonbauweise erfolgt auf Bohrpfählen, die mit einem Pfahlkopfbalken verbunden werden. Die Flügelwände erhalten als oberen Abschluss Stahlbetonkappen.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr