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25.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zwickau

Die Stadt Zwickau hat einen Förderbescheid über rund 1,3 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge des Marienthaler Fußweges und für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Kopernikusstraße in der Stadt Zwickau zur Verfügung gestellt.

 

Der Kreuzungsbereich zwischen der in Dammlage befindlichen Kopernikusstraße und dem Marienthaler Bach wird gebildet durch eine in der Mitte geradlinig verlaufende, rund 61,50 Meter lange Bachunterführung. Das im Jahre 1935 errichtete Bauwerk besteht aus einem Stahlbetonüberbau, der auf Widerlagern aus Beton und Natursteinmauerwerk lagert. Der im Stadtteil Marienthal Ost querende Marienthaler Fußweg ist ein innerorts verlaufender, gemeinsamer Geh- und Radweg. Der Fußweg verläuft entlang des Marienthaler Baches. Die vorhandene Fußwegunterführung wird gebildet durch einen parallel und oberhalb des Baches verlaufenden, überschütteten Stahlbetonrahmen. Die vorhandene Bauwerkslänge der Fußwegunterführung beträgt 27,20 Meter.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 kam es infolge des hohen Wasseraufkommens des Marienthaler Baches an den Ufern, Ufersicherungen und Unterführungen entlang des Bachlaufes zu zahlreichen Schäden. Hierbei wurde auch die Gewässerunterführung entlang des Marienthaler Fußweges unter der Kopernikusstraße stark geschädigt, so dass ein Ersatzneubau erforderlich ist.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der beiden Brücken. Die zwei vorhandenen Unterführungsbauwerke des Fußweges und Baches werden im Querungsbereich der Kopernikusstraße komplett abgebrochen. Als Ersatzneubau für die beiden Bauwerke wird ein überschütteter, geschlossener Stahlbetonrahmen in Ortbetonbauweise hergestellt. Dabei verläuft der Fußweg neben dem Bach parallel. Das Bauwerk hat eine Länge von 35 Metern und eine lichte Gesamtbreite von 8 Metern. Die derzeitige Fahrbahnbreite von 9,90 bis 10,30 Metern der  Kopernikusstraße bleibt erhalten. Gleiches gilt für die zugehörigen, straßenparallelen Gehwege und Grünstreifen beidseits der Gemeindestraße. Das neue Unterführungsbauwerk wird mit dem notwendigen Querschnitt ausgelegt. Die Ausbaulänge der kommunalen Kopernikusstraße beträgt rund 29 Meter und des Geh-und Radweges rund 105 Meter.

Der Neubau des Brückenbauwerkes sowie die damit verbundene Verbreiterung des Marienthaler Fußweges erfordern den ordnungsgemäßen Anschluss des oben liegenden Straßenabschnittes der Kopernikusstraße und des unten liegenden Geh-und Radweges an den Bestand. Es ist dabei notwendig, die Straßen- bzw. Wegkörper im jeweiligen Aufbruchbereich grundhaft wieder herzustellen sowie lage- und höhenmäßig anzugleichen.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis zum Sommer 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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