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25.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Marienberg

Die Große Kreisstadt Marienberg hat einen Förderbescheid über rund 577.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Böschung und der Stützmauer entlang des Schusterweges im Ortsteil Niederlauterstein in Marienberg zur Verfügung gestellt.

 

Die Gemeindestraße wird in diesem Bereich auf einem talseitigen Damm geführt. Die Fahrbahn ist bituminös befestigt. Ein Gehweg ist auf der gesamten Länge nicht vorhanden. Gegen die tieferliegende Schwarze Pockau wird der Schusterwerg durch eine einfache Böschung abgefangen. Im betroffenen Bereich fließt das Gewässer in einer Krümme und die Böschung bildet den Prallhang des Fließgewässers.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 traten in diesem Bereich Veränderungen der Baugrundverhältnisse ein, die durch Strömungs- und Transportprozesse eine Veränderung der Bodentragfähigkeit zur Folge hatten. Daraufhin lösten sich zeitversetzt Hangbereiche ab, die in das Fließgewässer abglitten.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der straßenbegleitenden Stützmauer als Schwergewichtswand einschließlich der Absturzsicherung auf einer Länge von rund 54 Metern entlang des Schusterweges. Es werden neun Stützwandblöcke zu jeweils 6 Meter Länge angeordnet. Die Höhe der Stützwandoberkante wird dem Straßenverlauf angepasst. Es werden Wandschafthöhen zwischen 3 bis 5 Metern erreicht. Als Absturzsicherung ist ein 1 Meter hohes Füllstabgeländer mit Sicherheitsseil vorgesehen. Die Gemeindestraße wird nach Errichtung der Stützwand in der Bauweise mit Asphaltdecke wieder hergestellt.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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