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12.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Meißen

Der Landkreis Meißen hat einen Förderbescheid über rund 950.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Böschungssanierung an der Kreisstraße K 8017 zwischen Auer und Coswig zur Verfügung gestellt.

 

Bei der Kreisstraße K 8017 Auer – Coswig handelt es sich um eine Straße mit regionaler Verbindungsfunktion. Die Straße hat eine große Bedeutung für die Anbindung des Ballungsraumes Radebeul-Coswig-Meißen an die Autobahnen A 4 und A 13 sowie an den Norden der Landeshauptstadt und den ostsächsischen Raum.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Kreisstraße K 8017 im Bereich der Spitzgrundstraße durch den straßenbegleitenden Lockwitzbach beschädigt. Dem Lockwitzbach wurden im Einzugsgebiet erhebliche Wassermengen zugeführt, durch welche es zu einem überproportionalen Wasserabfluss mit Erschöpfung der Durchflusskapazität und teilweiser Überströmung der Fahrbahn kam. Es entstanden Ausspülungen an der Straßenböschung und Fahrbahnrandbereichen, wodurch die Verkehrssicherheit eingeschränkt ist.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme werden in den geschädigten Teilen die Standsicherheit der Böschung mittels Stützmauern aus Kleinverpresspfählen dauerhaft wiederhergestellt und die Fahrbahn grundhaft ausgebaut.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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