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09.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Glauchau

Die Große Kreisstadt Glauchau hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 710.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Muldenstraße und der Rothenbacher Straße zur Verfügung gestellt.

 

 

Für die Instandsetzung der Muldenstraße in Glauchau im Stadtteil Wernsdorf ab Mülsener Straße bis zur Zufahrt zum Stausee Glauchau auf einer Länge von 340 Metern stehen rund 325.000 Euro zur Verfügung. Die vorhandene Fahrbahn besteht aus einer Asphaltdecke mit ungebundenem Unterbau, die durch das Hochwasserereignis 2013 stark geschädigt wurde und deren Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Verformungen der Fahrbahn bedingen eine schlechte Befahrbarkeit. Durch Aufweichungen aufgrund des Hochwassers 2013 weist der Straßenoberbau in diesem Abschnitt zahlreiche Risse und Fahrbahnabsenkungen auf, weitere Tragfähigkeitsschäden sind in der Folge zu erwarten. Mit einer durchgängig gleichbleibenden Fahrbahnbreite von 4 Metern wird den vorherrschenden Nutzungsansprüchen Rechnung getragen. Die Befestigung der Verkehrsfläche erfolgt in Asphaltbauweise. An die neue Asphaltfahrbahn werden beidseitig Bankette mit einer Breite von 0,5 Metern angebaut und die Seitenbereiche angeglichen.

 

Die Bauarbeiten sollen antragsgemäß 2017 angeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

Mit weiteren 386.000 Euro Fördermittel wird die Instandsetzung der Straßenentwässerung (Straßengräben und Durchlässe) der Rothenbacher Straße zwischen Marktsteig und Vogtlaider Straße im Ortsteil Rothenbach finanziert. In einigen Abschnitten sind Sanierungsmaßnahmen der angrenzenden Hänge erforderlich. Bei dem Graben handelt es sich um eine überwiegend unbefestigte Mulde mit einer Tiefe von bis zu einem Meter. Die Durchlässe sind baulich unterschiedlich ausgeprägt und weisen im Einlaufbereich sowohl gusseiserne Straßeneinläufe als auch offene Kanalrohre auf. Bei dem Hang handelt es sich um einen 20 Meter hohen Hang mit übersteilen Böschungen. Beim Hochwasserereignis von 2013 kam es zu Schäden an der Rothenbacher Straße durch wild abfließendes Wasser und Hangrutschungen. Dies führte zu massiven Ablagerungen innerhalb des Straßengrabens. Das anfallende Oberflächenwasser konnte nicht mehr abgeleitet werden und die Fahrbahn wurde überschwemmt. Geplant ist, das anfallende Oberflächenwasser der neu zu erstellenden Einläufe in einem neuen Kanal abzuleiten, der zwischen den Hausnummern 40 und 41 verlegt wird.

 

Die Bauarbeiten sollen antragsgemäß 2016 angeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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