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08.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Radebeul

Die Große Kreisstadt Radebeul hat einen Förderbescheid über rund 990.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke und der Stützmauer im Zuge der Straße „An der Jägermühle“ am Lößnitzbach in Radebeul zur Verfügung gestellt.

 

Das vorhandene Brückenbauwerk wurde 1890 als Gewölbebrücke aus Sandstein errichtet. Der oberstromige Gewölbeanteil wurde 1935 wegen einer Brückenverbreiterung aus Beton ausgeführt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden auf einer Länge von rund 160 Metern die Stützmauer entlang des Lößnitzbaches und der Straße „An der Jägermühle“, sowie die im Bereich befindliche Brücke im Zuge der Weinbergstraße / Einmündung „An der Jägermühle“ durch die regionalen Elbhänge hinunterflutenden Sturz- und Wildwässer stark beschädigt. Ausspülungen, Abrisse und Steinausschläge sind zu verzeichnen. Die Bauwerksgründung der Stützmauer wurde unter- und ausgespült. Teile des Natursteinwerkes wurden im südlichen Mauerbereich vollständig weggerissen. Randbereiche der Straße und des Gehweges „An der Jägermühle“ sowie das Brückenbauwerk über den Lößnitzbach wurden durch das unkontrolliert wild abfließende Wasser massiv überspült und durch mitgerissene Gegenstände beschädigt. Ausspülungen und Rissbilder im Auflagerbereich der Brückenköpfe sind sichtbar. Die Standsicherheit der Stützmauer und der Brückenstützkonstruktion sowie die Verkehrssicherheit sind gefährdet.  

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der Stützmauer und der Brücke. Die Stützmauer wird aus denkmalschutzrechtlichen Gründen mit einer Natursteinverblendung ausgeführt.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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