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08.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Pirna

Die Große Kreisstadt Pirna hat einen Förderbescheid über rund 1,1 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Dohnaischen Straße in Pirna zur Verfügung gestellt.

 

Die Dohnaische Straße befindet sich in der historischen Altstadt, rund 120 Meter westlich des Marktplatzes. Sie verläuft auf einer Länge von 307 Metern in Nord-Süd-Richtung und stellt die Hauptachse der Fußgängerzone dar.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Dohnaische Straße durch das Hochwasser der Elbe vollständig überflutet, wodurch der Fahrbahnoberbau geschädigt wurde. An den Pflaster- und Plattenflächen, die derzeit in ungebundener Bauweise ausgebildet sind, sind Ausspülungen des Fugenmaterials und dadurch Störungen des Pflasterverbundes sowie oberflächliche Verwerfungen der Pflasterdecke festzustellen. Die bituminösen Flächen weisen Rissschäden in den Deckschichten und den darunterliegenden Tragschichten auf. Zudem sind in der Oberfläche großflächige Setzungen zu verzeichnen.  

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt die Instandsetzung von rund 3200 Quadratmetern innerstädtischer Verkehrsfläche im Bereich der historischen Altstadt von Pirna. Zur Schadensbeseitigung soll die Dohnaische Straße mit Naturstein-Pflaster- bzw. Naturstein-Plattenflächen aus Neumaterial in gebundener Bauweise instand gesetzt werden.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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