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05.02.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Johanngeorgenstadt

Die Stadt Johanngeorgenstadt hat einen Förderbescheid über rund 517.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über den Breitenbachweg in Johanngeorgenstadt zur Verfügung gestellt.

 

Die Brücke wurde 1928 errichtet und besteht aus einem Stahlbeton-Überbau und Widerlagern aus Granitmauerwerk. Die Widerlager sind Bestandteil längerer Uferstützwände und sind fugenlos mit diesen verbunden. Auf den Plattenrändern befinden sich Stahlbetonbrüstungen als Absturzsicherungen.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die Flügelwände stark geschädigt. Zum Teil  wurden Mauersteine aus dem Verband herausgerissen und Fugen ausgewaschen. Die entstandenen Auskolkungen gefährden die Standsicherheit der Stützwände. Ein größerer Teil des Mauerkopfes ist durch Auswaschungen und Setzungen des Hinterfüllbereiches nach hinten gekippt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der Brücke über den Breitenbach am Abzweig Wittigsthalstraße/Staatsstraße S 272a in unmittelbarer Nähe des Grenzüberganges nach Tschechien in der Stadt Johanngeorgenstadt. Das Schadensbild erfordert einen Komplettabriss und den Ersatzneubau der Brücke. Mit den Veränderungen an der Brückengeometrie wird die ungünstige Einmündungssituation der Wittigsthalstraße in die Staatsstraße S 272a verbessert. Der Ersatzneubau wird als gelenkig gelagerte Fahrbahnplatte auf Stahlbetonwiderlagern errichtet. Die kleinste lichte Weite beträgt 7,30 Meter und die kleinste lichte Höhe rund 2,15 Meter. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 Meter und die Breite zwischen den Geländern rund 7,50 Meter. Beidseitig werden Kappen angeordnet, unterstrom mit einer Breite von 0,75 Metern und oberstrom mit 1,75 Metern.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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