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29.01.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Bad Schandau

Die Stadt Bad Schandau hat einen Förderbescheid über 644.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Elberadweges und der Elbpromenade in der Stadt Bad Schandau bis zum Ortsteil Postelwitz zur Verfügung gestellt.

 

Der Weg befindet sich auf der rechten Elbseite. Der Radweg ist sowohl Teil des Elberadweges, als auch Abschnitt der EuroVelo-Route 7 vom Nordkap nach Malta. Die Führung erfolgt größtenteils als Radweg, abgesetzt von der als Gehweg genutzten Elbpromenade.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde der Elberadweg sowie die Elbpromenade vollständig überflutet. Nach Rückgang des Hochwassers wurden Schäden sichtbar, die saniert werden müssen, um eine verkehrssichere, langfristige Nutzung gewährleisten zu können. An den Pflasterflächen, die derzeit in ungebundener Bauweise ausgebildet sind, sind Ausspülungen des Fugenmaterials und dadurch Störungen des Pflasterverbundes sowie oberflächliche Verwerfungen der Pflasterdecke festzustellen. Ausstattungsgegenstände wie Bänke, Geländer und Papierkörbe wurden entweder beschädigt oder ganz durch das Hochwasser mitgerissen. Abschnittsweise sind die als Randeinfassung gesetzten Borde vollständig mit ausgespülten Bestandteilen der angrenzenden unbefestigten Fläche bedeckt. Somit kann das anfallende Oberflächenwasser nicht mehr problemlos abfließen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird der Elbradweg und die Elbpromenade auf einer Länge von rund 2,6 Kilometern zwischen dem Parkplatz Hohnsteiner Straße und Postelwitz bis zur Einmündung der Bundesstraße B 172 am Elbufer instandgesetzt und die Ausstattungsgegenstände erneuert.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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