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20.01.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Rossau

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 345.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Kreisstraße K 8213 „Hauptstraße“ in Rossau zur Verfügung gestellt.

 

Die Brücke überquert den Auerbach.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Brückenbauwerk stark geschädigt. Es kam zu Ausspülungen an den Mauerwerksfugen der Flügelwände, an den Fugen zwischen den Fertigteilen des Brückenbauwerkes und an den Fugen zwischen Brückenbauwerk und Flügelwänden. In Folge dessen ist der Durchflussquerschnitt zu gering.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird zur Überführung der Straße der Ersatzneubau als Einfeldsystem aus Stahlbeton hergestellt. Die Stützweite beträgt 4,55 Meter und die lichte Weite zwischen den Widerlagern beträgt 4,15 Meter. Die Brücke erhält damit einen verbreiterten Querschnitt. Die Fahrbahnbreite beträgt 6,50 Meter, die einseitige Gehwegbreite 1,50 Meter und die Breite zwischen den Geländern beträgt 8,50 Meter. Es werden beidseitig Kappen angeordnet. Der Überbau wird als massive Stahlbetonplatte ausgebildet. Die Unterbauten werden ebenfalls aus Stahlbeton hergestellt. Das statische System ist ein geschlossener Rahmen. Die Flügelwände sind Schwergewichtswände aus unbewehrtem Beton.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis zum Frühjahr 2016  abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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