1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

15.01.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in der Gemeinde Reinsdorf

Die Gemeinde Reinsdorf hat einen Förderbescheid über rund 440.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Poststraße über den Reinsdorfer Bach in der Ortslage Reinsdorf zur Verfügung gestellt.

 

Der Kreuzungspunkt zwischen Gewässer und kommunaler Poststraße wird derzeit durch eine einfeldrige Stahlbetonbrücke mit in die Böschung zurück gesetzten Widerlagern gebildet. Das Altbauwerk besitzt eine lichte Weite von 7,70 Metern und eine nutzbare Breite zwischen den Geländern von 8 Metern.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 kam es aufgrund des erhöhten Bachwasserstandes zu Schädigungen des Bauwerkes. Die Bauwerkshinterfüllung und Bauwerksgründung wurden ausgespült, sodass Hohlräume entstanden sind. Das führte zu einer stetigen Verschlechterung der Dauerhaftigkeit und Standsicherheit des Brückenbauwerkes. Ebenfalls eingeschränkt sind die Standsicherheit und Nutzungsfähigkeit der im Bauwerksbereich vorhandenen Verkehrsflächen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme soll das geschädigte Brückenbauwerk vollständig abgebrochen werden. Den Ersatzneubau, der an gleicher Stelle errichtet wird, bildet eine Einfeldbrücke mit einer Stützweite von 8,70 Metern. Das neue Bauwerk hat eine lichte Weite zur Unterführung des Reinsdorfer Baches von 7,80 Metern und eine kleinste lichte Höhe in Bachachse von 3,59 Metern. Die Kappen besitzen eine Breite von 2,25 Metern bzw. 1,25 Metern zur Aufnahme des Gehweges bzw. Wartungssteges sowie der Geländer.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016  abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr