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08.01.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat einen Förderbescheid über rund 1,9 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Stützwand und der Kreisstraße K 7377 in der Ortslage Schönberg zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden Schäden an dem Schönberger Bach in Höhe der Häuser auf der Hauptstraße Nr. 43 a bis Nr. 45 und in der Verlängerung bis zum Abzweig Köthel verursacht. Die Struktur der Bachböschungen wurde angegriffen. Es sind Auskolkungen und starke Abrutschungen zu verzeichnen. Auf der rechten Seite kam es durch die Schädigung der Bachböschung zum Nachrutschten der Straße. Der Schadensbereich wurde abgesperrt und die Fahrbahnbreite musste reduziert werden.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird eine Stützwand am straßenseitigen Bachufer mit einer Gesamtlänge von rund 135 Metern zur Stabilisierung der Straße errichtet. Gleichzeitig wird der Bachquerschnitt wiederhergestellt und so gestaltet, dass künftige Hochwasser die baulichen Anlagen nicht wieder beschädigen. Weiterhin werden die von der Baumaßnahme betroffenen Brücken zu den Häusern Nr. 44 (Bauwerk 1) und Nr. 45 (Bauwerk 2) erneuert und die Kreisstraße K 7377 entlang des Stützbauwerkes gebaut. Die auf der rechten Straßenseite liegende Böschung wird gesichert und ein Durchlassbauwerk errichtet. Die Kreisstraße erhält eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern. Parallel zur Fahrbahn wird ein Gehweg angeordnet, der aus Platzgründen auf dem Randbalken untergebracht wird. Die Gehwegbreite beträgt 1,50 Meter.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2017  abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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