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18.12.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Niederfrohna und Bräunsdorf

Der Landkreis Zwickau hat zwei weitere Förderbescheide über insgesamt rund 1,1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Kreisstraße 7311 in der Ortslage Niederfrohna und den Ersatzneubau der Steinbogenbrücke im Zuge der Langenchursdorfer Straße in Bräunsdorf zur Verfügung gestellt.

 

In Höhe von rund 675.000 Euro wird die grundhafte Erneuerung der K 7311 auf einer Länge von rund 400 Metern in der Ortslage Niederfrohna. Es wird an den bereits fertiggestellten Abschnitt bis zum Kreuzungsbereich am Viehweg angeschlossen. Durch den im Zuge des Hochwasserereignisses im Jahr 2013 stark beschädigten Oberbau und Fahrbahnbelag ist die Verkehrssicherheit nicht mehr im vollen Umfang gegeben und die Tragfähigkeit des Oberbaues nicht mehr gewährleistet. Besonders der Rad- und Fußgängerverkehr sind durch die Schadstellen gefährdet. Die Fahrbahn der K 7311 besteht aus zwei Fahrstreifen je 3 Meter breit. Der Gehweg wird mit einer Breite von 2,50 Meter linksseitig der Kreisstraße angeordnet. An der Engstelle am Abzweig Viehweg beträgt die Gehwegbreite 1,90 Meter. Die Fahrbahn wird analog dem bereits fertiggestellten Bauabschnitt in der Bauweise mit vollgebundenem Oberbau hergestellt. Es erfolgt der Einbau von 10 Zentimetern Asphaltdeckschicht, 24 Zentimetern Asphalttragschicht und weitere 15 Zentimeter Frostschutzschicht. Der Gehweg wird in einer Ausbaustärke von 30 Zentimetern in Asphaltbauweise errichtet.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

Weitere 427.000 Euro erhält der Landkreis Zwickau für den Ersatzneubau der Gewölbebrücke in der Ortslage Bräunsdorf. Diese Maßnahme ist ein Teil der Gesamtmaßnahme zur Hochwasserschadensbeseitigung und zum Kreisstraßenbau, die der Landkreis Zwickau in der Ortslage Bräunsdorf im Zuge der Kreisstraße 7313 plant. Das vorhandene Brückenbauwerk ist als Gewölbebrücke aus Naturstein hergestellt und führt über den Bräunsdorfer Bach. Infolge des Hochwassers 2013 ist eine Minderung der Standsicherheit der Brücke eingetreten. Durch die fehlende Befestigung der Bachsohle wurden die Widerlager und die Flügel des Bauwerks stark unterspült. Teilweise sind ganze Segmente des Natursteinverbundes und des Widerlagerbereiches herausgefallen. Zusätzlich kommen Stein- und Mörtelverwitterung im Bogenbereich hinzu. Die Erhaltung der denkmalgeschützten Brücke in ihrem Querschnitt, Breite und Länge ist nicht möglich und ökonomisch nicht vertretbar. Das Bauwerk stellt im jetzigen Zustand ein Abflusshindernis dar und ist so die Ursache für Hochwasserschäden im Umfeld.

 

Die Abmessungen des neuen Bauwerks richten sich nach den neuen Bordausrundungen an der Einmündung K 7313/kommunaler Ast der Unteren Dorfstraße bzw. dem notwendigen hydraulischen Durchflussquerschnitt. Das Brückenbauwerk wird als Einfeldbrücke mit einer Stützweite von 6 Metern ausgeführt. Als Konstruktionsform liegt ein Stahlbetonrahmen vor. Über die Brücke wird die Fahrbahn der Kreisstraße K 7313 mit einer Breite von 6 bis 6,41 Meter überführt. Es ist ein Gehweg mit einer Nutzbreite von 1,50 Meter vorgesehen. Zum Angleichen an das vorhandene Gelände sind jeweils zwei Flügelwände ober- und unterstrom angeordnet. Das Bachbett wird als Schutz vor Auskolkung der Widerlager und der Flügelwände mit Wasserbausteinen befestigt.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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