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25.11.2015 - Bund und Freistaat fördert Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Niederfrohna

Der Landkreis Zwickau hat einen weiteren Förderbescheid über rund 550.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Stützwand für die K 7311 entlang des Frohnbachs in der Ortslage Niederfrohna im Landkreis Zwickau zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Stützwand entlang des Frohnbachs in Niederfrohna stark beschädigt. Das Bachbett ist in der ersten Hälfte der Wand - vor allem im Stützwandbereich - stark ausgekolkt. An dieser Stelle ist die Wand infolge Unterspülung teilweise rund 5 Zentimeter tief abgesackt. Auf der gesamten Länge der Wand sind am Wandfuß Ausbrüche vorhanden. Aufgrund des Allgemeinzustandes der Wand ist eine Sanierung nicht möglich.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird die Stützwand neu errichtet. Im Rahmen der Wiederherstellung der Stützwand wird die Straße im Stützwandbereich grundhaft ausgebaut. Auf der dem Bach abgewandten Straßenseite wird ein Gehweg angeordnet.

 

Die Stützwand wird auf rund 80 Metern Länge wieder hergestellt bzw. verlängert. Konstruktiv wird die Wand als Winkelstützmauer aus Stahlbeton mit in der Regel 6 Meter langen Feldern hergestellt, auf die eine 1 Meter breite Stahlbetonkappe mit Geländer aufgesetzt wird. Im Bereich der wieder herzustellenden Stützwand befinden sich drei Anliegerbrücken. Die Anliegerbrücken Nr. 1 und Nr. 2 müssen, damit die Stützwand dort erneuert werden kann, abgebrochen und neu gebaut werden. Die Anliegerbrücke Nr. 3 befindet sich etwa in der Mitte der wieder herzustellenden Wand. Sie wird erhalten.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß im Frühjahr 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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