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23.11.2015 - Bund und Freistaat fördern erneute Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau hat einen Förderbescheid über rund 440.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Stützwand zwischen der Wettinerstraße 60 und der Pfefferbrücke entlang des Leubnitzer Baches im Ortsteil Leubnitz der Stadt Werdau zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden im Bauabschnitt durch zum Teil sturzflutartig abfließendes Oberflächenwasser die vorhandene Stützwand am linken Ufer erheblich beschädigt. Zudem wurden an der Sohle massive Ausspülungen hervorgerufen. An dem Bauwerk sind somit erhebliche Schäden entstanden. Insbesondere ist die Stand- und Lagesicherheit des Gehweg- und Straßenkörpers sowie der im Straßenraum verlegten Leitungen nicht mehr gewährleistet.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird die Stützwand neu errichtet. Es handelt sich dabei um einen Ersatzneubau an gleicher Stelle, d. h. die Einordnung in Bezug auf Lage und Höhe ist strikt vorgegeben. Am Bauanfang erfolgt die Anbindung an das Widerlager der Pfefferbrücke. Das Bauwerk wird als Winkelstützwand in Ortbetonbauweise ausgeführt. Die Höhe des neuen Stützbauwerkes ab Unterkante Fundament variiert zwischen 2 und 4,57 Metern. Die Gesamtlänge des Bauwerkes beträgt 57 Meter. Als Absturzsicherung dient ein Stahlfüllstabgeländer, das auf dem Gesims angeordnet wird.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß im Herbst 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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