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20.11.2015 - Bund und Freistaat fördern erneute Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Glauchau

Die Stadt Glauchau  hat einen Förderbescheid über rund 1,1 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke Flutrinne über die Zwickauer Mulde zwischen den Orten Schlunzig und Wernsdorf im Gebiet der Großen Kreisstadt Glauchau zur Verfügung gestellt. Bei dem im Jahre 1950 errichteten Bestandsbauwerk handelt es sich um eine neunfeldrige Plattenbalkenbrücke mit einer Gesamtlänge von 114,22 Metern und einer Breite von 3,90 Metern zwischen den Geländern.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Bauwerk gravierend beschädigt. Am gesamten Überbau einschließlich der Kappen und Gesimse sind großflächige Betonabplatzungen, Risse und freiliegende, korrodierte Bewehrung festgestellt worden. Zusätzlich kam es zu Auskolkungen an den Pfeilern, Schädigungen des als Kolkschutz dienenden Wasserbaupflasters und Treibgutansammlungen an allen Unterbauten.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird der Ersatzneubau der Brücke realisiert. Das Tragwerk des Überbaus ist als Spannband konzipiert. Das neue Bauwerk überführt einen 3 Meter breiten Geh- und Radweg über die Zwickauer Mulde zwischen Schlunzig und Wernsdorf. Für den Hochwasserabfluss verbessert sich die Situation im Vergleich zum Bestand wesentlich, da die Anzahl der Pfeiler im Muldevorland von 8 auf 2 Pfeiler deutlich reduziert wird. Die Stützweite beträgt zwischen den Pfeilern jeweils 35 Meter. Der Unterbau (Widerlager) besteht aus massiven 6 Meter langen, 2,40 Meter breiten und rund 3 Meter hohen Betonblöcken. Als Absturzsicherung werden auf den Gesimsen Stahlgeländer mit einer Geländerfüllung aus Edelstahlnetzen angeordnet.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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