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19.11.2015 - Bund und Freistaat fördern erneute Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Meißen

Die Stadt Meißen hat einen Förderbescheid über rund 600.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des rechts der Elbe befindlichen Elberadwegs und der Radwegbrücke an der Knorre sowie den Neubau der Fürstengrabenbrücke in Meißen zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden der rechts der Elbe verlaufende Radweg, die Fürstengrabenbrücke und die Radwegbrücke an der Knorre durch das Hochwasser der Elbe zum Teil schwer beschädigt. Die Fürstengrabenbrücke weist an den aus Beton bzw. Stahlbeton bestehenden Unterbauten große Risse auf, der aus Holz bestehende Überbau Schäden an tragenden Teilen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird der Elberadweg und die Radwegbrücke an der Knorre instand gesetzt. Zur Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit wird die Fürstengrabenbrücke als Ersatzneubau neu errichtet.

 

Die neue Radwegbrücke soll eine verbesserte Trassierung des Radweges ermöglichen und ein ausreichendes Abflussvermögen besitzen. Mit einer neuen Lage der Brücke und der damit verbundenen größeren Ausbaulänge des Radweges soll eine Verbesserung der Gradiente erreicht werden. Der Elberadweg außerhalb der Brücke wird mit einer Nutzbreite von 2,5 Metern versehen. Die Breite der seitlichen Bankette wird mit 0,5 Metern festgelegt. Am Elberadweg sind auf einigen Teilabschnitten die Standflächen der Amphibienschutzwand zerstört bzw. unterspült worden. Um weitere Unterhöhlungen der Schutzwände zu vermeiden und die damit verbundene Standsicherheit der Schutzwand zu erhalten wird in Teilbereichen der Neubau eines Fundamentes als Aufstandsfläche für die Schutzwand hergestellt. Zudem werden die Pflasterstrecken gegen eine Asphalttragdeckschicht ausgetauscht sowie Risse in der Asphaltdeckschicht saniert.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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