1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

13.11.2015 - Bund und Freistaat fördern erneute Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Zschorna

Der Landkreis Bautzen hat einen Förderbescheid über rund 1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung an der Kreisstraße K 7230 und der Ortsstraße Zschorna (Gemeinde Hochkirch) zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 entstanden durch wild abfließendes Oberflächenwasser Schäden an den Fahrbahnen sowie Rand- und Gehwegbereichen der Kreis- und Ortsstraße in Zschorna. Zudem waren erhebliche Schäden an der Regenwasserkanalisation zu verzeichnen.  Der bestehende Regenwasserkanal konnte das von den angrenzenden Feldern kommende Oberflächenwasser nicht ausreichend ableiten. Dadurch kam es zu einem überirdischen Abfluss und damit einhergehenden Fahrbahneinbrüchen und Unterspülungen. Dies hatte Tragfähigkeitsverluste der Fahrbahn und Fahrbahnnebenanlagen zur Folge. Das abfließende Wasser hat nicht nur die Oberflächenentwässerung überlastet, sondern führte auch zu weiteren Schäden in Form von Einbrüchen des Regenwasserkanals. Zudem wurde die Granitpflasterbefestigung der Ortsstraße unterspült und in Folge dessen stark deformiert.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wurden die Fahrbahnen sowie Rand- und Gehwegbereiche der Kreis- und Ortsstraße instand gesetzt. Des Weiteren wurde die geschädigte Regenwasserkanalisation erneuert und zur gedrosselten Ableitung in die Vorflut ein Regenwasserrückhaltebecken hergestellt. Im Hochwasserfall kann somit das Oberflächenwasser zurückgehalten werden und gedrosselt in die Vorflut abgegeben werden. Vor allem durch die Herstellung des Regenwasserrückhaltebeckens kann die Abflusssituation des Dorfbaches bei erneuten Hochwasserereignissen wesentlich verbessert werden. Die Anliegergrundstücke der Ortsdurchfahrt sowie die Straßenabläufe wurden an die wiederhergestellte Kanalisation angebunden.

 

Die Arbeiten sind bauseitig bereits abgeschlossen worden. Für weitere Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

HINTERGRUND: Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden konnte.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr