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29.10.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat einen weiteren Förderbescheid über rund 1,25 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Brücke Poststraße in Werdau zur Verfügung gestellt.

 

Gegenstand der Förderung sind der Ersatzneubau des Überbaus der Brücke über die Pleiße im Zuge der Poststraße und der Teilrückbau der unterstrom in Fließrichtung rechts anschließenden Ufermauer unterhalb des Parkplatzes an der Annoncenuhr in Werdau. Das Bauwerk ist eine einfeldrige Gewölbebrücke mit aufgesetzten Stirnwänden aus Bruchsteinmauerwerk. Infolge des Hochwassers 2013 kam es zu großflächigen Lockerungen, Deformationen und Ausbrüchen im Bruchsteinmauerwerk der beiden Stirnmauern. Weiterhin entstand ein 4 Zentimeter breit klaffender Stirnringriss am oberstromigen Rand der Gewölbeleibung. Im Gründungsbereich vor dem rechten Widerlager wurden rund 25 Quadratmeter Sohlpflaster herausgebrochen und 80 Zentimeter tiefe Auskolkungen verursacht. Die Standsicherheit der Stützwand ist beeinträchtigt, die Dauerhaftigkeit insgesamt nicht mehr gewährleistet.

 

Die Gewölbebrücke wird instand gesetzt und die unterstromige Ufermauer teilweise zurückgebaut. Das Brückenbauwerk erhält einen neuen Überbau aus Stahlbeton und neue Flügelmauern. Die Anlandungen werden beseitigt. Im Zuge der Brückeninstandsetzung wird die Pleißesohle im Brücken- und Flügelbereich in der vorhandenen gebundenen Bauweise repariert.

 

Die Ausführung der Arbeiten ist antragsgemäß bis Mitte 2016 geplant.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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