1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

29.10.2015 - S 36/S 38 Ausbau nördlich Ragewitz: Ab Freitag freie Fahrt!

Im Auftrag des Landesamt für Straßenbau und Verkehr hatten die Bauarbeiten für das Ausbauvorhaben an der S 36/S 38 nördlich Ragewitz im November 2014 begonnen. Vorausgegangen waren bereits im Herbst 2013 umfangreiche archäologische Untersuchungen sowie die Herstellung von Straßenentwässerungskanälen. Jetzt stehen die Arbeiten des Hauptloses kurz vor dem Abschluss. Es ist vorgesehen, die Staatsstraße 38 am kommenden Freitag, den 30. Oktober für den Verkehr freizugeben. Mit dieser Freigabe erfolgt ebenfalls die Aufhebung der Sperrung der A 14-Anschlussstelle Mutzschen.

 

Das Vorhaben gliederte sich in zwei Teilabschnitte mit einer Gesamtbaulänge von ca. 1,5 Kilometern. Die Straßenbaumaßnahme umfasste sowohl den grundhaften Ausbau der S 36 zwischen der Ortslage Ragewitz und der S 38 auf der Trasse der vorhandenen Gemeindeverbindungsstraße Ragewitz nach Zaschwitz, als auch den grundhaften Ausbau der S 38 zwischen der A14-Anschlussstelle Mutzschen und der neuen Kreuzung mit der S 36. Der Knotenpunkt der S 38 mit der S 36 wurde neu hergestellt. Außerdem wurden straßenbegleitende Geh- / Radwege im Zuge der S 36 und S 38 gebaut. . Die Fahrbahnen der Staatsstraßen S 36/S 38 erhielten dabei eine Fahrbahnbreite von 7 Metern. Weiterhin wurden Busbuchten und Wartehäuschen an der S 38 errichtet, vorhandene Wirtschaftswege angepasst und für den Pendlerverkehr ein Mitfahrerparkplatz an der S 38 geschaffen. In Verbindung mit der weitestgehenden Aufrechterhaltung der Verkehrsführung sowohl im Zuge der S 36 als auch im Zuge der S 38 wurden durch den Auftragnehmer insgesamt sieben Baustraßen errichtet, die zum Teil bereits zurückgebaut wurden. Des Weiteren erfolgten mit Beginn des Straßenbaus Umverlegungsarbeiten am Leitungsbestand der  Kommunalen Wasserwerke Grimma Geithain GmbH sowie der Deutschen Telekom. Nach der Verkehrsfreigabe der S 38 erfolgen noch Rückbau- und Restleistungen sowie Rekultivierungsarbeiten im Bereich der alten Staatsstraße S 36 sowie S 38.

 

Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 4 Millionen Euro, die vom Freistaat Sachsen getragen und im Rahmen des EFRE-Programms von der EU zu 75 Prozent gefördert wurden. An den Kosten der Anpassung der Zufahrtsrampe zur A 14-Anschlussstelle Mutzschen und des Pendlerparkplatzes ist auch der Bund beteiligt.

 

Bedanken möchte sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bei den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für ihr Verständnis für die mit der Baudurchführung eingetretenen Umleitungen und Erschwernisse.

 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr