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08.09.2015 - Freistaat fördert Erneuerung der Georg-Schumann-Straße zwischen Huygensstraße und S-Bahn-Brücke

Die Stadt Leipzig hat einen Förderbescheid über rund 726.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht dem Höchstfördersatz von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Erneuerung der Georg-Schumann-Straße zwischen Huygensstraße und S-Bahn-Brücke zur Verfügung gestellt.

 

Die Georg-Schumann-Straße ist eine wichtige Hauptverkehrsstraße im Leipziger Nordwesten, welche maßgeblich die Stadtteile Wahren und Möckern mit dem Stadtzentrum verbindet. Zudem verkehren zwei Straßenbahnlinien und eine Buslinie auf dieser Straße, unterhalb der Brücke über die Eisenbahntrasse befindet sich der S-Bahnhaltepunkt Leipzig-Möckern. Umfangreiche Handelseinrichtungen an der Südseite der Straße und ein großes Behördenzentrum an der Nordseite des Ausbauabschnittes sorgen für ein hohes Verkehrsaufkommen.

 

Mit der geplanten Baumaßnahme, welche als Gemeinschaftsvorhaben der Stadt Leipzig mit den Leipziger Verkehrsbetrieben vorgesehen ist, wird der rund 300 Meter lange Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Huygensstraße und der östlichen Seite der Brücke über die S-Bahn den verkehrlichen Anforderungen entsprechend erneuert.

 

Wie bereits im jetzigen Zustand wird auch künftig der Kraftfahrzeugverkehr die Gleise der Straßenbahn mit befahren, allerdings ist der ÖPNV durch die geplante seitliche Lage der Haltestellenkaps jeweils Pulkführer und befährt den Straßenabschnitt behinderungsfrei. Die Neuaufteilung des Straßenraumes ermöglicht es, für den ruhenden Verkehr mehrere Längsparkstände zu errichten. Beidseitige Radfahrstreifen, welche im Bereich der kombinierten Straßenbahn- und Bushaltestelle als angehobene Radfahrbahn geführt werden, bieten dem Radverkehr eine eigene Verkehrsfläche und erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

 

Die bisher vorhandene, mobile Lichtsignalanlage für den Fußgängerverkehr im Haltestellenbereich wird durch eine stationäre Anlage ersetzt. Blindenleitsysteme an der Lichtsignalanlage und entlang der Haltestellen, Bordabsenkungen und Richtungsfelder tragen dazu bei, die Belange mobilitätseingeschränkter Menschen umfassend zu berücksichtigen. Entlang der Südseite des Ausbauabschnittes werden die Längsparkstände und Straßeneinmündungen durch neue Baumstandorte gegliedert und somit die Aufenthaltsqualität verbessert.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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