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10.08.2015 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Sehmatal

Die Gemeinde Sehmatal erhält einen weiteren Förderbescheid über rund 677.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Stützmauer zur Dorfstraße zur Verfügung gestellt.

 

Gefördert wird der Ersatzneubau der straßenstützenden Ufermauer entlang der Dorfstraße in der Gemeinde Sehmatal auf einer Länge von rund 200 Metern zwischen der Kreuzung Karlsbader Straße bis zur Brücke der Firma Pilz Treppenbau. Die vorhandene Ufermauer aus Natursteinen stützt die im Ortsteil Cranzahl parallel zur Sehma verlaufende Dorfstraße. Im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 wurde die vorhandene Mauer massiv beschädigt. Es kam zu Ausspülungen des Mauerwerksverbandes trotz vorhandener Fußsicherung in der Wasserwechselzone bis zu 1,60 Meter Tiefe. Im Mauerwerksverband lockerten sich Steine durch ausgespülte Fugen. Es kam zu Teileinbrüchen in der Mauer. Es entstanden Risse in der Fahrbahn, die auf Setzungen und Verformungen der Mauer und des Unterbaus zurückzuführen sind.

 

Im betroffenen Bereich wird eine neue Schwergewichtswand mit einer Gesamthöhe von der Oberkante der Kappe bis zur Unterkante des Fundamentes von 2,30 bis 4,00 Meter und einer Wandstärke zwischen 1 und 1,80 Meter errichtet. Die Stützwand erhält eine 0,75 Meter breite Stahlbetonkappe einschließlich Granitschrammbord mit 15 Zentimetern Anschlag. Als Absturzsicherung ist ein Füllstabgeländer vorgesehen. Die Fußsicherung erfolgt mit Wasserbausteinen. Die Sohlbefestigung oberhalb des Fundamentbereiches wird mit in Mischkornfilter zu versetzenden Wasserbausteinen vorgenommen. Die Fahrbahn wird in der Bauweise mit Asphaltdecke bis zur Baugrubenkante wieder hergestellt.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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