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07.08.2015 - Renaturierung des Borsbergbades in Pirna-Graupa: Bauarbeiten zur Entstehung eines naturnahen Biotopes laufen an

Nachdem in der vergangenen Woche die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen werden konnten, laufen seit dieser Woche bis Ende November 2015 nun die Bauarbeiten zur Renaturierung des Borsbergbades im Pirnaer Ortsteil Graupa.

 

Die Renaturierung stellt eine landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahme in Zusammenhang mit dem Straßenbauvorhaben „S 177, Ausbau nördlich Pirna“ dar. Im Einvernehmen mit der Stadt Pirna lässt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr die ehemalige Badanlage in Graupa in einen naturnahen Zustand zurückführen.

 

In dieser Woche beginnen bereits die Entsieglungsarbeiten des betonierten Untergrundes und der Seitenwände des vormaligen Bades, die nur mit schwerem technischem Gerät durchgeführt werden können und bis voraussichtlich Ende August 2015 andauern. Daran schließt sich bis Ende Oktober die Umgestaltung des ehemaligen Bades in einen naturnahen Teich an. Der Teich wird zudem die Funktion des ehemaligen Bades als Amphibienlaichgewässer dauerhaft sichern. Schließlich werden verschiedene Gehölzpflanzungen auf dem Gelände vorgenommen. Das Gelände des Borsbergbades übernimmt nach der Renaturierung eine naturschutzfachliche Ausgleichsfunktion.

 

Eine parkähnliche Gestaltung zum Zwecke einer Aufenthaltsfunktion für die Einwohner ist mit der Renaturierung nicht verbunden. Es entsteht vielmehr ein naturnahes Biotop, das später durch die BUND-Ortsgruppe Graupa genutzt und gepflegt werden wird. Das Gebäude der ehemaligen Badgaststätte bleibt erhalten und steht weiterhin dem Verein MATTS Graupa e. V. zur Verfügung, der dort Projekte in der Jugendarbeit durchführt.

 

Die Kosten für diese Ausgleichsmaßnahme einschließlich der erforderlichen Pflege der Bepflanzung bis zum Herbst 2018 betragen rund 200.000 Euro und werden vom Freistaat Sachsen getragen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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