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06.08.2015 - A 4-Ost-Sanierungsprogramm 2015: Anschlussstellen Burkau, Salzenforst und Uhyst werden saniert

Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten am letzten Teilvorhaben für die diesjährige Fortsetzung des A 4-Ost-Sanierungsprogramms: Die Rampen der Anschlussstellen Burkau, Salzenforst und Uhyst werden in beiden Richtungsfahrbahnen komplett erneuert. Geplant sind der Austausch der Asphaltschichten, die Erneuerung der Bankette und der Markierung. Außerdem werden die Anschlussbereiche der Anschlussstellen Burkau und Salzenforst jeweils in Fahrtrichtung Dresden an das untergeordnete Straßennetz im Rahmen des Landesprogramms „10x10“ zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen umgebaut, die Dreiecksinseln werden jeweils zurückgebaut und die Vorfahrtsregelung geändert.

 

Begonnen wird am Montag, den 10. August mit den Arbeiten an den Anschlussstellen Burkau und Salzenforst der Richtungsfahrbahn Görlitz. Sie werden unter Vollsperrung durchgeführt und dauern voraussichtlich bis zum 25. August. Nach der Fertigstellung der Arbeiten an der Richtungsfahrbahn Görlitz erfolgen voraussichtlich vom 27. August bis zum 11. September die Fahrbahnerneuerungen der beiden Anschlussstellen an der Richtungsfahrbahn Dresden, ebenfalls unter Vollsperrung der Auf- und Abfahrt. Für den Rückbau der Dreiecksinseln wird es im nachgeordneten Netz jeweils zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen.

 

Nach Abschluss aller Arbeiten an den Anschlussstellen Burkau und Salzenforst wird anschließend die Anschlussstelle Uhyst an der Richtungsfahrbahn Dresden saniert. Die Arbeiten sollen vom 14. bis 25. September dauern und werden ebenfalls unter Vollsperrung erfolgen. Die Anschlussstelle auf der Richtungsfahrbahn Görlitz wird dann vom 28. September bis zum 10. Oktober erneuert. Auch hier finden die Arbeiten jeweils unter Vollsperrung der Auf- und Abfahrt statt.

 

Die Umleitungen des Verkehrs erfolgen grundsätzlich über die benachbarten Anschlussstellen.

 

Die Baukosten betragen insgesamt rund 860.000 Euro und werden vom Bund getragen.

 

Hintergrund 10x10

Bis zum Mai 2014 wurde ein vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr initiiertes und von der TU Dresden und der LISt GmbH gemeinsam mit den Verkehrsunfallkommissionen Maßnahmenpaket im Rahmen des Programmes „10x10“ erarbeitet. Es befindet sich seither in der Umsetzungsphase.

 

Die Unfalluntersuchungen zeigen immer wieder, dass Knotenpunkte, deren Rechtsabbieger mit Dreiecksinsel ausgebildet sind, immer wieder Unfallhäufungen aufweisen. Eine Ursache hierfür ist die außergewöhnliche Vorrangregelung - der Rechtsabbieger ist gegenüber einem Linksabbieger der Gegenrichtung wartepflichtig. Dies führt gerade für den Linksabbieger immer wieder zu Problemen, da er gegenüber einem rechtsabbiegenden Fahrzeug bevorrechtigt ist, gegenüber einem entgegenkommenden geradeausfahrenden Fahrzeug aber eine Wartepflicht hat. Nach dem Rückbau der Verkehrsinseln gilt die Wartepflicht dann eindeutig für den linksabbiegenden Verkehr.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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