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30.07.2015 - Vorbereitungen zum Bau der A 72 Abschnitt 5.2: Ab Montag Verbreiterung der A 38-Abfahrt Leipzig-Süd

Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten zur Verbreiterung der A 38-Abfahrt Leipzig-Süd auf der Richtungsfahrbahn Parthenaue. Die aus Göttingen kommenden Fahrzeuge werden zukünftig über diesen auszubauenden Ast der A 38 auf die zukünftige A 72 in Fahrtrichtung Chemnitz übergeleitet. Hierfür wird die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Göttingen kommend in Richtung Chemnitz (B2/B95) von einem auf zwei Fahrstreifen verbreitert.

 

Als erster Arbeitsschritt ist es nötig, das Baufeld vom gegenwärtigen Fahrverkehr durch die Verlegung der Ausfahrt freizumachen. Dafür wird eine provisorische Überfahrt von der Hauptfahrbahn in die Verteilerfahrbahn (Ausfahrspur, die sich aufteilt in die Fahrtrichtungen Leipzig-Zentrum und Borna/ Chemnitz) hergestellt. Zu Absicherung der Arbeiten wird ab dem kommenden Montag, den 3. August der Verkehr der A 38 auf Höhe der Anschlussstelle Leipzig-Süd in Fahrtrichtung Parthenaue auf reduzierten Fahrstreifenbreiten und mit Tempo 80 geführt. Die Fahrbeziehungen bleiben dabei in gewohnter Weise erhalten. Diese Phase wird etwa zwei Wochen bestehen.

 

Nach Fertigstellung der provisorischen Überfahrt wird der die Autobahn verlassende Verkehr über dieses Provisorium geleitet. Die Ausfahrtbeziehungen in Richtung Leipzig bleiben nach Passieren des Provisoriums unverändert. Die derzeitige Ausfahrtrampe Richtung Chemnitz wird voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Chemnitz wird dann über die Aus- und Einfahrrampen des Straßenkreuzes A 38/B2 (B95) zunächst in Richtung Leipzig und dann in Richtung Chemnitz umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Auf der A 38 gilt im Baustellenbereich weiter Tempo 80. Auf der Umleitung innerhalb des Straßenkreuzes gilt Tempo 60, um das sichere Orientieren und Einordnen in die richtigen Fahrbeziehungen innerhalb des „Kleeblatts“ besser zu gewährleisten. Wir bitten hier um besonders rücksichtsvolle und umsichtige Fahrweise.

 

Diese Baustelle und die Sperrung der A 38-Ausfahrt Leipzig-Süd in Fahrtrichtung Chemnitz werden bis Juli 2016 bestehen bleiben müssen. Das ist nötig, weil zur Herstellung der Verbreiterung umfangreiche untergrundverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden müssen. So sind unter anderem Überschüttungen zur Konsolidierung des Untergrundes auszuführen, der durch den Altbergbau der Region geprägt und entsprechend zu behandeln ist. Die Auflast muss mindestens sechs Monate einwirken und sich setzen, bevor die eigentliche Ausbau erfolgen und die zweite Fahrspur angebaut werden kann.

 

Die Baukosten für die Verbreiterung der A 38-Abfahrt Leipzig-Süd betragen rund 900.000 Euro.   

 

Hintergrund: Seit August 2013 rollt der Verkehr auf der A 72 vom Bayerischen Vogtland über Chemnitz durchgehend bis Borna. Hier beginnt der letzte noch fehlende, rund 17 Kilometer lange Bauabschnitt 5 von Borna bis zur Anbindung an die A 38 im Leipziger Süden. Die Arbeiten im Bauabschnitt 5.1 Borna - Rötha haben 2013 bereits mit Archäologie, Baufeldfreimachungen und Brückenbauten begonnen. Die Erd- und Oberbauleistungen für die Trasse könnten noch in diesem Jahr beginnen, sofern das Vergabeverfahren entsprechend verläuft. Für den Abschnitt 5.2 Rötha - A 38 wird gegenwärtig weiter intensiv an den Ausführungsplanungen gearbeitet. Die baulichen Vorbereitungen für den Bau des letzten Abschnitts 5.2 Rötha - A 38 laufen bereits seit Ende letzten Jahres. Die Holzung und Rodung im Abschnitt 5.2 sowie der Bau von Schutzeinrichtungen entlang der Baufeldgrenze sind fast abgeschlossen. Damit sind die Voraussetzungen zur Kampfmittelberäumung geschaffen. Die Arbeiten dazu laufen planmäßig und werden für alle Freiflächen voraussichtlich im Herbst dieses Jahres abgeschlossen. Gleichzeitig führt das Landesamt für Archäologie bis Jahresende noch Untersuchungen durch. Ein weiterer Schwerpunkt der Vorbereitung der Hauptbauleistungen ist die Verlegung und Sicherung sowie der Rückbau bestehender Versorgungsleitungen. Knapp 100 Einzelleitungen aller Versorgungsträger - Gas , Strom, Wasser und Abwasser, Wärme, Telekommunikation sowie Leitungen aus der Bergbauhistorie - sind betroffen.  Diese umfangreichen und teils sehr aufwendigen Leitungsumverlegungen werden in diesem und im kommenden Jahr durchgeführt. Seit Anfang Juli laufen zudem erste Arbeiten zur Herstellung eines Regenrückhaltebeckens. Nach der Fertigstellung kann 2016 mit den ersten Brückenbauwerken in Höhe der künftigen Anschlussstelle Rötha begonnen werden.             

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

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