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08.07.2015 - Ab Montag Fahrbahnerneuerung der A 4 West in Fahrtrichtung Görlitz zwischen Dresdner Tor und Dresden-West

Ab dem 13. Juli beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn auf der A 4 West zwischen der Tank- und Rastanlage Dresdner Tor und dem Dreieck Dresden-West in Fahrtrichtung Görlitz. Vorgesehen ist der komplette Ausbau der Betonfahrbahn und der Einbau von Asphalt. Die Betonfahrbahn ist abnutzungsbedingt verschlissen und muss erneuert werden. Aus Rücksicht auf die deutlich stärkeren Auswirkungen auf den Verkehr bezüglich der Arbeitsbreiten und Bauzeit wurde entschieden, hier die Fahrbahn in Asphaltbauweise zu erneuern. Gleichzeitig werden auch die Asphaltdeckschichten auf den vier Brücken mit erneuert. Defekte Bordanlagen und Straßenabläufe werden ausgetauscht bzw. repariert. Die Verkehrsführung erfolgt weitestgehend unter Aufrechterhaltung aller sechs Spuren.

Mit rund 100.000 Fahrzeugen täglich zählt dieser Autobahnabschnitt zu einem der verkehrsreichsten in ganz Sachsen. Das LASuV hat hier zur schnellstmöglichen Fertigstellung und damit Aufhebung der Verkehrseinschränkungen bauvertraglich Arbeiten rund um die Uhr und auch an Samstagen angeordnet, sofern es technologisch sinnvoll möglich ist. Alle stärkeren Eingriffe in den Verkehr, die insbesondere beim Einrichten der Baustellenverkehrsführung unvermeidlich sind, sollen möglichst in den verkehrsärmeren Zeiten bzw. außerhalb der Berufsverkehrszeiten erfolgen.

Um das Baufeld frei zu machen und die Bauarbeiten abzusichern, wird in Höhe der Tank- und Rastanlage Dresdner Tor zunächst ab 13. Juli (mittags) eine neue Mittelstreifenüberfahrt gebaut. Dafür wird etwa eine Woche benötigt. Hierbei kann es vorübergehend zu spürbaren Verkehrsraumeinschränkungen kommen. Es werden in beide Richtungen weiterhin jeweils alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen, jedoch mit eingeschränkter Spurbreite.

Anschließend erfolgt ab dem 20. Juli dann der Aufbau der Verkehrsführung für den eigentlichen Straßenbau. Dafür ist ebenfalls eine Woche vorgesehen.

Spätestens bis Sonntag, den 26. Juli ist die Umverlegung von zwei der drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Görlitz auf die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn geplant. Ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Görlitz bleibt für die Erreichbarkeit der Tank- und Rastanlage und der Überfahrt auf die A 17 immer frei.

Die im vergangenen Jahr durchgeführte Sanierung der Saubachtalbrücke auf der A 4 West wurde durch das LASuV aus verkehrlicher Sicht ausgewertet, mit der Zielstellung, an Baustellen in ähnlich verkehrsreichen sechsspurigen Autobahnabschnitten die Verkehrsführung weiter zu optimieren. Hier – wie auch bei der in diesem Frühjahr durchgeführten Sanierung der Triebischtalbrücke – war die Hauptursache für Stauerscheinungen das Anstauen von Lkw auf der Lastspur, die auch auf den Pkw-Verkehr ausstrahlten und vermehrt zu Auffahrunfällen führten. Während der Bauzeit auf der A 4 West zwischen der Tank- und Rastanlage Dresdner Tor und dem Dreieck Dresden-West wird nun erstmals kein Lkw-Überholverbot ausgesprochen. Die Lkw dürfen in beide Richtungen auch den mittleren Fahrstreifen benutzen.

Nach Abschluss der eigentlichen Fahrbahnerneuerung wird in den letzten zwei Wochen die bauzeitliche Verkehrsführung aufgehoben, die Mittelstreifenüberfahrt zurückgebaut und mit einer Schutzplanke versehen.

Die Höchstgeschwindigkeit wird in Fahrtrichtung Görlitz auf der baustellenseitig verbliebenen Fahrspur während der gesamten Bauzeit Tempo 60 betragen. Auf die übrigen fünf Fahrspuren, die auf der Richtungsfahrbahn Chemnitz verlaufen, darf man in beiden Fahrtrichtungen Tempo 80 fahren.

Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober beendet werden. Die Kosten für die Fahrbahnerneuerung auf den rund 3 Kilometern Baustrecke betragen rund 2,4 Millionen Euro.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um besonders aufmerksame und besonnene Fahrweise und Verständnis für die bauzeitlichen Behinderungen. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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