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30.06.2015 - Freistaat fördert Ersatzneubau der Bahnbrücke in Kühren

Der Landkreis Leipzig erhält einen Förderbescheid über rund 2,1 Million Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr für den Ersatzneubau der Bahnbrücke im Zuge der Kreisstraße 8315 in Kühren. Das entspricht einem erhöhten Fördersatz von 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen rund 2,35 Millionen Euro.

„Wir unterstützen dieses umfangreiche Vorhaben im Landkreis Leipzig mit einem besonders hohen Förderanteil, weil es in besonderem Maße auch im Interesse des Freistaates ist. Die Leistungsfähigkeit der zahlreichen Brücken im Zuge von kommunalen Straßen zu erhalten, ist eine anspruchsvolle Daueraufgabe. Zudem wird hier auch die Qualität der ÖPNV-Angebote durch die Umgestaltung der Haltestellen verbessert. Und die Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße 8315 wird durch die Entschärfung der S-Kurve und die Anordnung eines Radwegs ebenfalls erhöht,“ erläutert Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, die Besonderheiten dieses Projektes.

Der Landkreis Leipzig beabsichtigt das vorhandene Bauwerk über die Gleise der DB AG nördlich der Ortslage Kühren zu ersetzen. Das Bauwerk führt im Zuge der K 8315 über die Bahnstrecke Leipzig - Dresden der DB AG. Es befindet sich rund 600 Meter von der Bundesstraße 6 entfernt in Richtung Körlitz am Haltepunkt Kühren. Im Rahmen der Brückenprüfung im Jahr 2011 wurden umfangreiche Schäden am Bauwerk festgestellt. Zur Zeit ist deshalb lediglich eine eingeschränkte Befahrung der Brücke mit Geschwindigkeitsbeschränkung möglich. Der Ersatzneubau ist als einfeldrige Brücke aus Spannbetonfertigteilen mit Ortverbundplatte geplant. Die Fahrbahnbreite auf dem Bauwerk soll 6,50 Meter, die lichte Höhe über Schienenoberkante 5,90 Meter, die lichte Weite 11,60 Meter betragen.

Im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau des Bauwerkes wird die K 8315 auf rund 350 Metern ausgebaut und die vorhandene Linienführung (enge S-Kurve) verbessert. Die K 8315 erhält eine Fahrbahnbreite von 6 Metern, da bei der vorhandenen Breite von 5,22 bis 5,95 Meter die Begegnung von Linienbussen nicht möglich ist. Um die Erreichbarkeit des Haltepunktes Kühren zu verbessern, wird auf der östlichen Fahrbahnseite ein Gehweg angeordnet und die vorhandenen Treppenanlagen werden ersetzt. Am nördlichen Haltepunkt wird zusätzlich zur Treppenanlage ein barrierefreier Zugang zum Haltepunkt geschaffen. Im Bereich des südlichen Haltepunktes werden zur Verbesserung der Umsteigebeziehungen zwischen SPNV und ÖPNV zwei Bushaltestellen neu errichtet.

Die Baumaßnahme soll zwischen Oktober 2015 und November 2016 realisiert werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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