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25.06.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau: Bescheid über 1,4 Millionen Euro für Dorfstraße in Langenhessen übergeben

Die Stadt Werdau hat heute einen Förderbescheid über rund 1,4 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den grundhaften Ausbau der Dorfstraße im Werdauer Ortsteil Langenhessen zur Verfügung gestellt.

Am Rande der feierlichen Verkehrsfreigabe der S 289 in Werdau übergab Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, gemeinsam mit Bernd Sablotny, Abteilungsleiter Verkehr im Verkehrsministerium, den Förderbescheid an Stefan Czarnecki, den Oberbürgermeister der Stadt Werdau. Förster sagte: „Bund, Land und Kommunen arbeiten partnerschaftlich zusammen, damit die Verkehrswege überall sicher und leistungsfähig bleiben. Das Hochwasser 2013 hat viel Schaden angerichtet. Mit der Hochwasser-Aufbauhilfe von Bund und Land kann die Stadt Werdau nun die Dorfstraße nicht nur in Ordnung bringen, sondern durch den grundhaften Ausbau nachhaltig verbessern.“

Im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 wurde die Dorfstraße nahezu vollständig überspült, so dass die Vollsperrung der Straße erforderlich wurde. Durch den starken Wasserfluss bei hoher Abflussgeschwindigkeit kam es zu großflächigen Unterspülungen der Asphaltdecke in den Straßenrandbereichen und dauerhafter Tragfähigkeitsminderung. Asphaltschollen wurden abgespült. Die komplette Durchnässung der Tragschichten führte zu einer eingeschränkten Stabilität des Straßenkörpers. Entwässerungssysteme waren nicht mehr funktionstüchtig. Der erste Bauabschnitt der Dorfstraße erstreckt sich über eine Länge von rund 1 Kilometer, er beginnt 20 Meter unterhalb der Einmündung Kirchschulstraße und endet vor der Einmündung der Straße Am Schulberg. Die Fahrbahn wird grundhaft ausgebaut und 4,75 bis 5,50 Meter breit mit Asphaltdecke hergestellt. Im Baubereich rechts wird eine neue Bushaltestelle entstehen. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

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