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22.06.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Kirchberg

 Die Stadt Kirchberg hat einen Förderbescheid in Höhe von rund 356.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über den Rödelbach in Kirchberg zur Verfügung gestellt.

Gegenstand der Förderung ist der Ersatzneubau der Brücke am Gemeindesteig über den Rödelbach, die Instandsetzung der Stützmauer oberstrom rechts und die Beräumung des Rödelbachbettes im Brückenbereich auf einer Länge von rund 70 Metern. Das Brückenbauwerk überführt den Gemeindesteig innerorts über den Rödelbach im Bereich des ehemaligen Gemeindeamtes in Höhe Auerbacher Straße 112 im Ortsteil Saupersdorf. Der Gemeindesteig verläuft parallel zur Auerbacher Straße. Das Brückenbauwerk wurde während des Hochwasserereignisses 2013 überströmt. Die Widerlager wurden unterspült. Durch den geringen Abflussquerschnitt kam es zu einer Verklausung, die zusätzlich einen Aufstau des Wassers provozierte, was zu einer punktuellen Verschärfung der Hochwassersituation führte und insbesondere mit einer intensivierten Überströmung des parallel verlaufenden Straßenkörpers verbunden war. Die unmittelbar an das Brückenbauwerk angrenzende Ufermauer Oberstrom rechts weist auf einer Länge von ca. 100 m Schäden durch Unterspülungen des Fundamentes sowie Schäden am Natursteinmauerwerk auf.

Die Gesamtmaßnahme wurde in 3 Teilabschnitte aufgegliedert. Im Teilabschnitt 1 erfolgt der Ersatzneubau des Brückenbauwerkes. Die neue Brücke wird als rechtwinkliges Rahmenbauwerk mit einer Stützweite von 7,35 Metern hergestellt, wobei sich zwischen den Widerlagern eine lichte Weite von 6,95 Metern ergibt. Die Fahrbahnplatte wird als Stahlbetonvollplatte ausgebildet und erhält eine seitliche Auskragung von einem halben Meter. Daran anschließend wird im Teilabschnitt 2 oberstrom in Fließrichtung rechts die Stützwand zwischen Rödelbach und Gemeindesteg auf einer Länge von 60 Metern instandgesetzt. Im Bereich der Stützwand erfolgt im Teilabschnitt 3 die Bachbettberäumung auf einer Länge von rund 70 Metern.

Das Bauvorhaben soll antragsgemäß bis Ende 2015 abgeschlossen werden.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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